Was tun mit ungenutzten städtischen Flächen wie Plätze und Innenhöfe? Eine gut realisierbare Lösung bieten “Pumptracks”. Die neuartigen Velo-Rundkurse können in beliebiger Grösse gebaut werden und sorgen für Spass und Bewegung – ganz ohne Lärmbelästigung der Nachbarn. An der Giardina präsentierten Spezialisten was es mit diesen Velorundkursen auf sich hat. Die grösste Schweizer Indoor-Veranstaltung für das Leben im Garten fand vom 11. bis 15. März in der Messe Zürich statt.

Pumptrack Bikepark in Zürich mit  Noel Niederberger

Pumptrack Bikepark in Zürich mit Noel Niederberger

Velofahren ist die beliebteste Sportart der Schweiz

Velofahren mag jeder. Im Vergleich zu Fussball fehlen jedoch in diesem Bereich in den Städten öffentliche Anlagen, um sich zu treffen und gemeinsam Sport zu treiben. Pumptracks – 2003 in Australien als Trainingsmodul für Profifahrer entwickelt – sind Rundkurse aus Wellen, Hügeln und Kurven die auf kleinstem Raum realisiert werden können. Beim Befahren der Pumptracks bewegt man sich idealerweise ohne Pedalantrieb vorwärts. Allein durch rhythmische Arm- und Beinbewegungen, dem "pumpen", wird auf den wellenartigen Bahnen die notwendige Geschwindigkeit erreicht und der Kurs befahren. Pumptracks fördern Koordination, Balance, Geschicklichkeit und Kraft. Gefahren wird mit Mountainbikes und BMX-Rädern.