Dank den Pistolenschützen gewann der Aargauer Schiesssportverband an den Schweizer Meisterschaften in Thun nochmals Gold, Silber und Bronze. Patrick Huber von den Spreitenbacher Pistolenschützen überraschte als Sieger mit der Ordonnanzpistole. 

Der fünfte Titel innert vier Tagen schien für Christian Klauenbösch abholbereit. Aber auch der 26-jährige Bottenwiler ist keine Schiessmaschine. Er kam im Standardprogramm auf die 25-m-Distanz mit zunehmend schnellerem Feuer lange nicht wunschgemäss in Fahrt. Erst in den letzten 20 Schüssen zeigte er nochmals sein Können. Mit 187 Punkten und einem Total von 565 schloss er zum führenden Renato Kissling auf. Doch 13:9 Innenzehner entschieden für den Zürcher Routinier. Dennoch ist der Bottenwiler mit viermal Gold und einmal Silber der erfolgreichste Pistolenschütze der Schweizer Meisterschaften 2018 in Thun.

Starke Premiere

Bei den erstmals ausgetragenen Titelkämpfen mit der Ordonnanzpistole verfehlte Mitfavorit Gregor Broder die insgesheim erhoffte Goldmedaille. Der Aargauer Meister aus Fislisbach konnte sein Potential mit 557 Punkten nicht ausschöpfen, rettete aber mit einem starken Endspurt Bronze. In die Bresche sprang sein Teamkollege von den Sportschützen Spreitenbach, Patrick Huber. Er steigerte sich in den letzten zwei Fünferpassen des Schnellfeuers entscheidend. Mit 558 Punkten schnappte sich der 38-jährige Otelfinger vor dem Berner Mathias Gerber das erste Gold in dieser Disziplin.

Im anspruchsvollen Dreistellungsmatch mit je 40 Schüssen gelang es dem Othmarsinger Jürg Luginbühl nicht, die schwache Aargauer Bilanz der 50-m-Gewehrschützen aufzupolieren. Nach 120 Schüssen verfehlte er den Final um einen einzigen Ring.