Handball NLB

Noch zwei Spiele: Gleicht Baden die Serie gegen Altdorf aus?

Der STV Baden ist im Rennen um Platz 3 immer noch dabei.

Der STV Baden ist im Rennen um Platz 3 immer noch dabei.

Noch zwei Meisterschaftsspiele sind zu absolvieren, und Städtli 1 ist im Rennen um Platz drei immer noch dabei. Aber nur, wenn zu Hause zwei Punkte rausschauen.

Seit drei Saisons messen sich der KTV Altdorf und der STV Baden auf NLB-Niveau. Fünf Spiele bisher – fast immer umstrittene mit unterschiedlichem Ausgang. Dreimal schwang der Uristier obenaus, zweimal Städtli. Das bemerkenswerte Torverhältnis aus diesen fünf Partien: 133:135 für Altdorf. 

In der vergangenen Saison, als es den Stadtturnern gar nicht gut lief, gelangen zwei Siege. Davor schaute Städtli zweimal in die Röhre. Und in der aktuellen Saison – der notabene aus Punktesicht erfolgreichsten überhaupt – war auswärts in Uri wieder einmal kein Blumentopf zu gewinnen. 

Schlappen in guten Zeiten, Siege in schwierigen? Die Regel möchten wir daraus jetzt nicht gerade ableiten. Was sich in den Spielen gegen Altdorf aber gezeigt hat: Werfen die Badener 25 Tore, verlieren sie. 

Wer nach Gründen für die Badener Niederlagen sucht, kommt an zwei Namen nicht vorbei: Mario Obad und Marko Koljanin. Diese beiden haben, obwohl je bei einem Spiel abwesend, die Hälfte aller Altdorfer Tore erzielt! Während sich Spielertrainer Obad in allen vier Spielen zwischen sieben und neun Toren gutschreiben liess, variierte die Ausbeute beim Linkshänder Koljanin etwas mehr: Einmal warf er 14 Tore, einmal 13 und zweimal deren vier. 

Damit zur grossen Frage vor dem zweitletzten Spiel der Saison 2016/2017: Werfen die Badener mehr als 25 Tore und gleichen gegen Altdorf zum 3:3 aus – oder gewinnt der Gast das vierte von sechs Spielen und bremst den Gastgeber damit auf dem Weg zu Schlussrang drei empfindlich aus? (pd/fba) 

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