Faustball 
Noch läuft beim STV Oberentfelden nicht alles wie gewünscht

Zum Auftakt der neuen Feld Meisterschaft in der Nationalliga A setzte es für die Männer des STV Oberentfelden zwei Niederlagen ab. Die Frauen konnte dagegen einen Sieg ins Trockene bringen.

Fabio Baranzini
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Simone Gaugler gab ihr Debüt in der Nationalliga A für die Frauen des STV Oberentfelden-Amsteg.

Simone Gaugler gab ihr Debüt in der Nationalliga A für die Frauen des STV Oberentfelden-Amsteg.

Fabio Baranzini

Embrach und Neuendorf waren die beiden Gegner, mit denen sich die Frauen des STV Oberentfelden-Amsteg am ersten Spieltag der neuen Feld Meisterschaft duellierten. Und dabei erwies sich Embrach als der erwartet schwierigere der beiden Kontrahenten. Der Start in die Partie lief für das Team von Benjamin Marti-Suter nicht wie gewünscht. «Wir waren ziemlich nervös und spielten mit angezogener Handbremse», analysierte der Trainer. Die Konsequenz: Embrach gewann die ersten beiden Sätze.

Knappe Niederlage

Doch die Oberentfelderinnen kämpften sich dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung zurück und glichen nach Sätzen aus. «In dieser Phase haben wir auf allen Positionen super gespielt. Auch Simone Gaugler, die ihr Debüt in der Nati A gab, spielte stark», freute sich Mart-Suter. Zum Sieg reichte es dann aber trotzdem nicht, denn im fünften Satz fehlte den amtierenden Hallen-Vize-Schweizermeisterinnen das nötige Wettkampfglück und Embrach siegte mit 3:2.

Die Männer des STV Oberentfelden - im Bild Kevin Nützi (vorne) und Sascha Hagmann - gingen am ersten Spieltag leer aus.

Die Männer des STV Oberentfelden - im Bild Kevin Nützi (vorne) und Sascha Hagmann - gingen am ersten Spieltag leer aus.

Fabio Baranzini

Im zweiten Match des Tages konnten sich die Oberentfelderinnen dann aber rehabilitieren und gegen Neuendorf einen souveränen 3:1-Sieg ins Trockene bringen. «Wir haben eine gute Reaktion auf die Niederlage gegen Embrach gezeigt und sind auf einem guten Weg für den weiteren Verlauf der Meisterschaft», ist Marti-Suter zuversichtlich.

Guter Beginn, schwaches Ende

Überhaupt nicht nach Wunsch lief es dagegen den Männern des STV Oberentfelden. In den ersten beiden Partien gegen Wigoltingen und Aufsteiger Walzenhausen setzte es für die Equipe von Trainer Christian Zbinden zwei Niederlagen ab. Besonders ärgerlich: In beiden Spielen waren die Oberentfelder zu Beginn die bessere Mannschaft und hatten das Spielgeschehen im Griff. Beide Male holten sie sich den ersten Satz und lagen auch im zweiten Durchgang in Führung, ehe sie das Spieldiktat aus der Hand gaben und jeweils mit 1:3 verloren. «Wir sind in beiden Spielen ab dem dritten Satz auf allen Positionen völlig auseinandergebrochen. Es ist unerklärlich, dass wir diese Partien noch aus der Hand gegeben haben», sprach Zbinden nach den Niederlagen Klartext.

Reaktion gefordert

Einen möglichen Grund für die grosse Leistungsschwankung seines Teams sieht Zbinden im mentalen Bereich. «Ich hatte das Gefühl, dass meine Spieler nach den guten Starts jeweils etwas die Konzentration verloren und sich nicht mehr auf ihre Aufgaben fokussiert haben», so Zbinden. Nach dem ersten Spieltag liegen die Oberentfelder auf dem neunten und damit letzten Rang. Gross ist der Rückstand zur Spitze allerdings nicht. Ausser Wigoltingen und Diepoldsau vermochte kein Team beide Auftaktspiele zu gewinnen. «Die erste Runde hat gezeigt, dass die Meisterschaft in diesem Jahr extrem ausgeglichen ist und jeder gegen jeden gewinnen kann. Wir müssen jetzt richtig Gas geben, wenn wir trotzdem noch vorne mitspielen wollen», fordert Zbinden.