NLA-Handball
TVE-Trainer Zoltan Majeri vor Gastspiel bei Kadetten: «Wer nicht an den Sieg glaubt, muss gar nicht mitkommen»

Der TV Endingen trifft heute Samstag, 13. Februar, ab 19 Uhr auswärts auf die Kadetten Schaffhausen. Die Surbtaler sind gegen den Ligakrösus klarer Aussenseiter ‒ und gehen trotzdem nicht ohne Ziele in die Partie.

Dean Fuss
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TVE-Trainer Zoltan Majeri (r.) verlangt von seinen Spielern auch für das schwierige Auswärtsspiel in Schaffhausen den unbedingten Glauben an den Sieg.

TVE-Trainer Zoltan Majeri (r.) verlangt von seinen Spielern auch für das schwierige Auswärtsspiel in Schaffhausen den unbedingten Glauben an den Sieg.

Bild: Alexander Wagner

27:41, 26:42 – mit diesen Resultaten gingen die beiden bisherigen Partien des TV Endingen gegen die Kadetten Schaffhausen in dieser Saison aus. Die Surbtaler, Tabellenletzter der NLA, erzielten zwar in beiden Duellen viele Treffer, kassierten aber noch viel mehr.

Die Welt müsste wohl fast schon kopfstehen, damit die Endinger im dritten und letzten Direktvergleich der Hauptrunde dieser Saison am Samstagabend in Schaffhausen punkten könnten.

«Das ist doch das Schöne am Sport, du hast immer eine Chance», sagt Zoltan Majeri. Der Trainer des TV Endingen leidet nicht etwa unter Realitätsverlust. Dass seine Mannschaft beim Ligakrösus noch krasserer Aussenseiter ist als sonst schon, ist dem 47-Jährigen vollkommen klar. Gleichwohl betont er:

«Auf eine Niederlage kann man niemals Stolz sein. Deshalb gilt: Wer nicht an den Sieg glaubt, muss erst gar nicht nach Schaffhausen mitkommen.»

Majeri will nicht über die hinlänglich bekannte Unterlegenheit seiner Mannschaft hinsichtlich Budget und der daraus folgenden Qualität lamentieren.

Stattdessen fordert er von seiner Mannschaft eine Antwort auf der Platte: «Ich will eine Leistungssteigerung gegenüber der 23:32-Niederlage im Aargauer Derby vom Sonntag sehen.»

Ob das gelingt, zeigt sich am Samstagabend in der BBC-Arena in Schaffhausen. Die Partie zwischen dem TV Endingen und den Kadetten beginnt um 19 Uhr.