Challenge League

Nicht mehr als Gerüchte einen Monat vor Saisonstart: Die Neuzugänge beim FC Aarau lassen auf sich warten

Das Gerücht um eine Rückkehr von Linksverteidiger Linus Obexer lebt noch, ist aber immer noch nur ein Gerücht.

Das Gerücht um eine Rückkehr von Linksverteidiger Linus Obexer lebt noch, ist aber immer noch nur ein Gerücht.

Beim Trainingsauftakt des FC Aarau ist Goalie Simon Enzler das einzige neue Gesicht - weitere geplante Neuzugänge stecken noch in der Pipeline.

Gerade mal 14 Feldspieler und zwei Goalies standen beim Trainingsauftakt des FC Aarau am Montagnachmittag auf dem Platz. Von den Profis, die schon in der vergangenen Saison zum Kader gehörten, fehlten Nicolas Schindelholz und Stevan Lujic (beide krank), die Langzeitverletzten Miguel Peralta und Marco Thaler sowie der dritte Goalie Anthony von Arx, der künftig jeweils Anfang Woche ins Torhütertraining der Junioren eingebunden ist.

Und wie ist der Stand bei den angekündigten Neuzugängen? Bislang ist der FCA einzig auf der Goalieposition mit der Ausleihe von Simon Enzler (kommt aus Luzern) aktiv geworden; der 22-Jährige geht mit leichten Vorteilen gegenüber dem bisherigen Goalie Nicholas Ammeter ins Duell um den Stammplatz.

Auf der Liste der geplanten Neuzugänge zuoberst stehen – kein Wunder nach 80 Gegentoren in der vergangenen Spielzeit – ein Innenverteidiger und ein Linksverteidiger. Verstärkung im Mittelfeld und Sturm hat zweite Priorität. Sportchef Sandro Burki und Trainer Stephan Keller führten Gespräche mit mehreren Kandidaten im In- und Ausland, die richtigen waren scheinbar noch nicht dabei oder (noch) nicht finanzierbar.

Welche neuen Spieler zaubern Sportchef Burki (hinten) und Trainer Keller bis zum Saisonstart Mitte September aus dem Hut?

Welche neuen Spieler zaubern Sportchef Burki (hinten) und Trainer Keller bis zum Saisonstart Mitte September aus dem Hut?

Immerhin: In dieser Woche wird ein Testspieler im Training erwartet. Das Gerücht um eine Rückkehr vom früheren Publikumsliebling und Linksverteidiger Linus Obexer hat auch nach den Ferien Bestand. Und dass der FCA sich beim von Ligakonkurrent GC ausgemusterten Trio Chagas, Buff und Wittwer bedient, ist zumindest nicht auszuschliessen.

Burki und Keller sind beim Einsatz der begrenzten finanziellen Mittel wählerisch, weil neue Spieler das Kader sofort verstärken und nicht nur ergänzen müssen. Dazu kommt: Der FCA hat die vergangene Challenge-League-Saison als Drittletzter beendet, was beim einen oder anderen Transferkandidaten Skepsis hervorrufen dürfte.

In knapp vier Wochen steht die zweite Hauptrunde des Schweizer Cups und somit das erste Pflichtspiel der Saison 2020/21 an. Man darf gespannt sein, welche neuen Gesichter bis dahin präsentiert werden. Trotz der noch nicht besetzten, gewichtigen Positionen im Kader informieren Präsident Philipp Bonorand, Burki und Keller am Dienstag über die sportlichen Ziele in der neuen Saison. Im gleichen Rahmen wird das Geheimnis um Farbe und Design der neuen Trikots gelüftet.

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