Handball

Neues Talent für den TV Endingen: Jan Burkhard wechselt ins Surbtal

Beste Voraussetzungen: Jan Burkhard (am Ball) verstärkt den TVE als Rückraumspieler. Alexander Wagner

Beste Voraussetzungen: Jan Burkhard (am Ball) verstärkt den TVE als Rückraumspieler. Alexander Wagner

Der 2,05 Meter grosse Rückraumspieler Jan Burkhard wechselt von Pfadi Winterthur zum Surbtaler NLB-Team TV Endingen. Dort will der 23-Jährige nach seiner langen Verletzungspause endlich wieder Fuss fassen.

Die Endinger bleiben ihrem Motto treu und verpflichten einen weiteren hoffnungsvollen jungen Schweizer. Nachdem letzte Saison Marvin Lier die Endinger verliess und zu Pfadi Winterthur wechselte, verlieren die Surbtaler mit Stefan Huwyler (Wacker Thun) dieses Jahr ein weiteres Eigengewächs.

Deshalb haben die Verantwortlichen beim TV Endingen reagiert und den 23-jährigen Jan Burkhard von Pfadi verpflichtet. Nächste Saison sind nach dem Aufstieg des STV Baden mindestens fünf Aargauer Teams in der Nationalliga B. Wenn Suhr Aarau der Sprung ins Oberhaus nicht gelingt, sind es sogar ein halbes Dutzend Mannschaften aus dem Rüebliland.

Im Dunstkreis der A-Nati

Burkhard begann seine handballerische Laufbahn beim HC Dietikon-Urdorf und landete über die Grasshoppers bei den Kadetten in Schaffhausen. Dort geriet der U19- und U21-Nationalspieler sogar ins Blickfeld von Nationaltrainer Goran Perkovac und fungierte im erweiterten Kader des Nationalteams.

Diese Saison lief es dem 205 cm grossen und 95 Kilo schweren Rückraumspieler bei Pfadi Winterthur auch aufgrund von Verletzungen nicht optimal: 2010 musste er sich ein erstes Mal am Knie operieren lassen.

Danach gab es Komplikationen und im Februar 2013 musste der Hüne erneut unters Messer. Er wollte eine Veränderung, auch weil er bei Pfadi nicht wie erhofft zum Zuge kam und entschied sich wegen Endingens Trainer für die Surbtaler: «Ich habe nur gutes gehört von Cordas. Er kam auf mich zu und das war das erste Mal, dass sich ein Trainer wirklich für mich interessierte», freut sich Burkhard, der im Limmattal aufgewachsen ist.

«Hoffe auf Spielzeit»

«Es braucht sicherlich seine Zeit, bis ich wieder ganz zurückkommen kann. Aber dann hoffe ich, dass ich meine Spielzeit kriege», erklärt der Kaufmann, der im Moment neben dem Aufbautraining noch auf Jobsuche ist.

«Bei uns kriegt er eine echte Chance und ich bin überzeugt, dass er bei uns wieder Fuss fassen kann», freut sich Zoltan Cordas auf seinen neuen Rückraumspieler, der zusammen mit Christian Riechsteiner für Wirbel sorgen soll. Die beiden kennen sich bereits gut aus den Junioren-Auswahlteams und damit sollte auch die Integration kein Problem sein.

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