Gigathlon
Neues Bike und damit bald auch Gigathlon-Ausfahrten

Der zweite Trainingsbericht vom Mountainbiker Markus Weber zeigt: Das neue Mountainbike funktioniert und das erste Mountainbike-Rennen ging auch glimpflich über die Bühne.

Markus Weber
Drucken
Teilen
Monday Night Skate
5 Bilder
Am Türlersee
Markus Weber ist unterwegs mit dem Bike
Elsa Bike Trophy
Elsa Bike Trophy

Monday Night Skate

Franz Vogel

Noch zwei Wochen blieben bis zum Gigathlon. Höchste Zeit also, Vollgas zu geben. Nach einer lockeren Ausfahrt auf Inlineskates von 20 Kilometer am letzten Montag und einem Krafttraining am Mittwoch durfte ich am Freitag mein neues Mountainbike abholen.

An dieser Stelle herzlichen Dank an meine Tante, meinen Vater und vor allem an Roland Fischer von der Firma «Zweiradsport Fischer» in Seon, ohne deren Hilfe dies nicht möglich gewesen wäre. Nach einem kurzen Gespräch und anschliessender Beratung durfte ich zwei Full-Suspension-Mountainbikes Probe fahren. Unglaublich wie leicht diese waren und auch die Bremsen griffen ungleich fester und zuverlässiger als die Meinen. Schlussendlich entschied ich mich für das «FC01» ein Modell aus der Firmeneigenen Serie. Einziger kleiner Wermutstropfen, ich muss wohl auf Klick-Pedalen verzichten.

Zu kurz wäre die Angewöhnungszeit und ich wollte nicht riskieren in einer rasanten Abfahrt bei einem unbeabsichtigten Abstiegsmanöver in den Pedalen fest zuhängen. Endlich fand ich auch gepolsterte Hosen welche mir optisch gefielen. Ich vervollständigte mein Notreparaturset, welches hoffentlich nie zum Einsatz kommt und kaufte mir weitere Energieriegel und Gels, um diese zu testen vor dem grossen Tag. Denn die Ernährung ist wohl definitiv die 6. Disziplin am Gigathlon, nicht jeder verträgt die gleichen Produkte und es wäre sehr schade den Rhythmus durch unnötige Stopps zu brechen.

Keine Motivation mehr im Fitnesscenter

Der Nachmittag war leider verregnet, so entschied ich mich für das Rad im gedeckten Fitnesscenter. Nach 1 Stunde und 20 Minuten konnte ich meine Motivation aber nicht mehr aufrecht erhalten. Selbst mit Musik und TV wollte ich keine Minute länger strampeln. Wie viel schöner, abwechslungsreicher und interessanter ist da doch ein Auflug über Felder, Wiesen und durch Wälder.

Bereits am nächsten Tag war es dann soweit. Ich wollte den beiden Steinböcken Gian und Giachen zeigen, dass ich neben Karbon auch über Kondition verfügte. Bis ins Bündnerland würde es mir zwar nicht ganz reichen, aber ein Ausflug in die Innerschweiz würde es auch tun. Die Strecke Zürich-Einsiedeln stand schon lange auf meiner Wunschliste. Aus Zeitgründen würde es aber wohl vorerst nur bis Baar reichen. Es war eine sehr schöne Strecke (Mountainbikeroute Nr. 22) bis nach Baar, via Felsenegg, vorbei am Türlersee durch Gegenden, die ich noch nie gesehen hatte. 34 Kilometer mit 620 Höhenmeter entsprachen etwa der halben Gigathlon Distanz. Zurück fuhr ich dann auf der Veloroute Nr. 94 nur noch 26 Kilometer mit nicht einmal 300 Höhenmeter.

Distanz und Höhenmeter waren noch nicht ganz Gigathlon tauglich, ich wollte aber zuerst wieder schauen wie es ist mehrere Tage hintereinander auf dem Sattel zu sitzen und es fühlte sich zwar noch immer nicht «schön» an, aber zumindest nicht mehr so schlimm wie auf der Rhein-Tour. Am Sonntag stand zum Abschluss der Triplette mein allererstes Mountainbike-Rennen auf dem Programm. Die Elsa Bike Trophy in Estavayer-le-Lac.

Erstes Mountainbike-Rennen

Die 60 Kilometer traute ich mir noch nicht zu, aber 30 Kilometer würden auch reichen um einmal Tempo, fahren im Feld und das Ganze Drum und Dran zu erleben. Es kribbelte auf jeden Fall schon einmal gewaltig vor dem Start, leider reihte ich mich viel zu weit hinten ein. Einen Fehler den ich schon in einigen Läufen gemacht hatte, auf dem Bike aber noch fataler. Mein Tempo konnte ich selten fahren, so verlor ich doch immer wieder Energie mit dem Fahren neben der Strecke oder gar zu Fuss gehen, wenn die Fahrer vor mir abstiegen. Naja, manchmal hätte ich wohl auch ohne Stau geschoben.

Das Resultat und die Zeit waren zweitrangig, zeigten mir aber, dass ich doch einigermassen im Fahrplan liege. In der kommenden Woche möchte ich nun endlich Gigathlon Distanzen fahren und ausprobieren wie ich es am besten mit der Verpflegung und Flüssigkeitszufuhr halte. Bevor ich dann hoffentlich in der letzten Woche mit lockeren Trainings das Niveau halten kann.

Aktuelle Nachrichten