NLA-Handball

Nächste Hiobsbotschaft für den TV Endingen: Rückraumspieler Sven Schafroth fällt zwei Monate aus

TVE-Rückraumspieler Sven Schafroth zog sich gegen Wacker Thun eine Knieverletzung zu.

Der 23-jährige Rückraumspieler zog sich bei der der 22:31-Niederlage auswärts in Thun am vergangenen Samstag einen Riss im Syndesmoseband des rechten Sprunggelenks zu und fällt zwei Monate aus. Nun sieht sich der TV Endingen gezwungen, noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv zu werden.

Sven Schafroth hat sich bei der 22:31-Niederlage auswärts bei Wacker Thun einen Riss im Syndesmoseband des rechten Sprunggelenks zugezogen. Damit fehlt der 23-jährige Rückraumspieler dem TV Endingen für zwei Monate.

Noch am Samstagabend nach der Partie liess sich Schafroth mit Verdacht auf Wadenbeinbruch röntgen. Zwar bestätigte sich der Verdacht nicht, jedoch stellten die Ärzte das gerissene Syndesmoseband im rechten Sprunggelenk fest.

Weitere Untersuchungen am Montag bestätigten diesen Befund und gaben in Sachen Knieverletzung, die zuerst ebenfalls noch befürchtet worden war, zumindest vorerst Entwarnung. Definitiven Aufschluss soll nun noch ein MRI geben.

Die verhängnisvolle Szene in der 40. Minute

Es passiert kurz vor Ablauf der 40. Spielminute: Schafroth kommt in Ballbesitz, zieht aus dem linken Rückraum an und tankt sich in der Luft an Wacker-Captain Jonas Dähler vorbei in den Wurf.

«sChnöi verzworglet» – TV Endingens Rückraumspieler Sven Schafroth verletzt sich im Spiel gegen Wacker Thun am Knie.

Bei der Landung verdreht sich das Bein von Schafroth, der TVE-Rückraumspieler knickt um und bleibt mit schmerzverzerrtem Gesicht am Boden liegen. Dass sein unpräziser Wurf am Thuner Torhüter Marc Winkler hängen bleibt, wird angesichts der unsanften Landung zur Nebensache.

Endingens Sven Schafroth (M.) wird von Topskorer Claudio Vögtli (r.) und Kreisläufer Leonard Pejkovic von der Platte getragen.

Endingens Sven Schafroth (M.) wird von Topskorer Claudio Vögtli (r.) und Kreisläufer Leonard Pejkovic von der Platte getragen.

Nach kurzer Pflege direkt auf dem Spielfeld wird Schafroth schliesslich von Topskorer Claudio Vögtli und Kreisläufer Leonard Pejkovic von der Platte getragen.

Drei Leistungsträger fallen ganz oder teilweise aus

Schafroth, der auf diese Saison hin von NLB-Klub TV Solothurn zum TVE gestossen war, rangiert in der internen Skorerliste der Surbtaler mit bisher elf Treffern an vierter Stelle. Sein Ausfall trifft den TVE dementsprechend hart.

Neben Captain Christian Riechsteiner, der aufgrund seiner Entzündung in der Schulter weiterhin nur in der Defensive voll einsatzfähig ist, und Joel Huesmann, der wegen eines gebrochenen Mittelhandknochens in seiner Wurfhand noch bis Mitte November ausfällt, ist Schafroth bereits der dritte Leistungsträger, der den Surbtalern schmerzlich fehlt.

TVE auf der Suche nach Ersatz

Im Rückraum stehen derzeit mit Claudio Vögtli, Lukas Riechsteiner und dem im bisherigen Saisonverlauf noch nicht auf Touren gekommenen Nemanja Sudzum nur noch drei Spieler zur Verfügung. Die Vereinsverantwortlichen sehen sich deshalb gezwungen, noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv zu werden: «Ich denke, wir müssen nochmals reagieren», sagt TVE-Geschäftsführer Christian Villiger.

So soll Trainer Zoltan Majeri bereits in engem Kontakt mit zahlreichen Trainern und Klubs in Europa stehen, um für einen Ersatz zu sorgen. Majeri hatte bereits beim überraschenden Abgang von Torhüter Christophoros Nungovitch Mitte Juli und damit nur wenige Wochen vor dem Saisonstart durch sein gutes Netzwerk in der Handball-Szene im Tschechen Vit Schams innert kurzer Zeit einen mehr als nur valablen Ersatzmann aufgetrieben.

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