Die zehn jungen Turnerinnen des Veranstalters sorgten am Samstag bereits vor der Mittagszeit dafür, dass die Stimmung den ersten Höhepunkt erreichte. In der Vorrunde des Jugendwettkampfs warteten die Einheimischen mit einem Programm auf, dass sie an die Spitze der Zwischenrangliste brachte. Mit einer Punktzahl von 9,70 verpassten sie das Maximum nur um drei Zehntel.

Im Finaldurchgang der besten Drei, als alles nochmals von vorne begann, liessen sich die einheimischen Turnerinnen nichts anmerken. Sie gewannen mit 9,725 Punkten und konnten sich vor den Nachwuchsturnerinnen aus Weite SG und den Nachwuchsturnerinnen des DTV Boswil als Siegerinnen feiern lassen.

Sieg und Ehrenplatz für die Aargauerinnen

Drei Wochen vor den in Willisau stattfindenden Aerobic-Schweizermeisterschaften verlief der Wettkampf bei den Aktiven für die einheimischen Turnerinnen nicht in allen Teilen zufriedenstellend. Die Lokalmatadorinnen mussten sich im Wettkampf der 21 Aktiv-Vereine mit dem zehnten Rang zufrieden geben. Der Sieg ging an die Turnerinnen des BTV Luzern. Der TV Lenzburg musste sich wie im letzten Jahr mit den zweiten Rang zufrieden geben.

Nach der Vorrunde hatten die Aargauerinnen noch ganz knapp, nämlich mit zwei Hundertstelpunkten Vorsprung, vor den Luzernerinnen gelegen. Im Finaldurchgang vermochten die Luzernerinnen das Blatt zu wenden und holten sich erstmals den Sieg am Stausee-Cup.

Hattricks bei den Gästen

Keine neuen Siegesgesichter gab es bei den Paaren und bei den 3er- bis 5er-Teams. Bei den Paaren gewannen Ramona Probst und Michael Anken, die Vertretung aus den Turnvereinen Niederbuchsiten-Laupersdorf, zum dritten Male hintereinander. Das Paar, das 2013 in Biel Turnfestsieger und 2014 Schweizermeister geworden war, wartete mit einer brillanten Vorführung auf. Diese wurde mit der Höchstnote, nämlich einer runden 10, bewertet.

Bei den 3er- bis 5er-Teams gelang auch dem STV Unterkulm der Hattrick. Die Wynentalerinnen holten zum dritten Male seit 2013 den Sieg. Obwohl die Schweizermeisterinnen von 2014 neu formiert sind, war ihnen am Stausee-Cup nicht beizukommen.