Handball

Nach monatelanger Handballpause: Die Rückkehr auf die Platte erfolgt gleich mit einem Aargauer Highlight

Der Aargauer Cup mit seinen Kantonsderbys verspricht gute Unterhaltung.

Der Aargauer Cup mit seinen Kantonsderbys verspricht gute Unterhaltung.

Die vier besten Aargauer Handballklubs messen sich am 21. und 22. August am Aargauer Cup in der GoEasy Arena. An der Premiere des Saisonvorbereitungsturniers nehmen der HSC Suhr Aarau, der TV Endingen, der TV Möhlin und der STV Baden teil.

Noch knapp zwei Monate, dann hat das lange Warten ein Ende. Anfang September beginnt die neue Handballsaison in der Schweiz. Etwas weniger lange müssen sich die Aargauer Handballfans gedulden.

Denn bereits anderthalb Wochen vor dem Auftakt in die Meisterschaft 2020/21 steht mit der Premiere des Aargauer Cup in der GoEasy Arena in Siggenthal Station ein erster Höhepunkt an.

In Halbfinals und Finals spielen der TV Endingen (NLA) als Gastgeber, der HSC Suhr Aarau (NLA), der TV Möhlin (NLB) und der STV Baden (NLB) am Freitag, 21. August, und Samstag, 22. August, um den ersten – wenngleich inoffiziellen – Titel der neuen Spielzeit. Für die vier besten Handballklubs des Kantons eine ideale Gelegenheit zur Standortbestimmung kurz vor dem Saisonauftakt.

Das gilt in besonderem Masse für Suhr Aarau, das bereits am Sonntag, 30. August, mit dem Supercup gegen die Kadetten Schaffhausen seinen ersten offiziellen Ernstkampf der Saison bestreitet: «Erstens ist der Zeitpunkt des Aargauer Cups für uns genau richtig. Zweitens ist das Turnier im Rahmen der aktuellen Möglichkeiten eine sehr gute Gelegenheit», sagt HSC-Geschäftsführer Lukas Wernli.

Idee von Zoltan Majeri und Daniel Zobrist

Auch beim Surbtaler Gastgeber ist die Vorfreude auf das kantonale Kräftemessen gross: «Da stehen lauter Derbys an. Das wird ein sehr cooler Anlass», sagt TVE-Geschäftsführer Christian Villiger.

Die Idee für das neue Saisonvorbereitungsturnier wurde massgeblich von TVE-Trainer Zoltan Majeri und  Daniel Zobrist, Handballworld-Herausgeber und bisher Organisator der 4 Nations Trophy, entwickelt und vorangetrieben. «Es hat sich bald abgezeichnet, dass die Covid-19-Pandemie eine dritte Ausgabe der 2018 initiierten 4 Nations Trophy verunmöglichen würde. Also haben wir uns Gedanken über eine Alternative gemacht und sind auf dieses Format gekommen», sagt Villiger.

Auch in Zukunft Aargauer Cup statt 4 Nations Trophy?

Die Premiere des Aargauer Cup könnte gleichzeitig das Ende der 4 Nations Trophy sein. Das internationale Saisonvorbereitungsturnier, das im vergangenen Jahr zum zweiten Mal stattgefunden hatte, ist für den TVE als Veranstalter wesentlich teurer.

Und das, obwohl die Kantonsderby-Affichen beim Aargauer Cup für das Publikum sogar attraktiver sein dürften und auf mehr Gegenliebe stossen dürften.

Die Surbtaler werden die Gelegenheit am Aargauer Cup ausserdem nutzen, um einen Grossteil der durch die Covid-19-Pandemie verhinderten Verabschiedungen nachzuholen.

Und es wird auch neben der Platte getestet: So ist vorgesehen, auf der Livestream-Plattform «handballtv.ch» alle Partien mit Livekommentar zu übertragen. Das könnte künftig auch bei TVE-Heimspielen in der Meisterschaft zum Standard werden.

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