Für Patrick Rossini war es der blanke Horror. 30 Sekunden nach dem Anpfiff wurde der 30–jährige in einen Zweikampf mit einem Genfer Spieler verwickelt. Es war der Anfang vom Ende.

Rossini blieb für einige Minuten liegen und konnte nicht mehr weiterspielen. Er humpelte vom Spielfeld und wurde in der Garderobe untersucht. Schnell war klar: Rossini hat sich einen Kreuzbandriss zugezogen und liegt mindestens ein halbes Jahr flach.

Das Bein dick einbandagiert, das Lachen immer noch im Gesicht: Patrick Rossini nach seiner Operation.

Das Bein dick einbandagiert, das Lachen immer noch im Gesicht: Patrick Rossini nach seiner Operation.

Vier Tage nach dem Horrorerlebnis wurde Rossini bereits operiert. «Der Eingriff im Knie ist ohne Komplikationen verlaufen», sagt Rossini nach dem medizinischen Eingriff. «Es geht mir den Umständen entsprechend gut. Ich hoffe, dass ich möglichst schnell mit der Therapie beginnen kann.»

Die schwierige Suche nach einem Ersatz

Die Langzeit-Verletzung ist nicht nur für Rossini schmerzhaft sondern wirft auch den FC Aarau in den Planungen für die nächste Saison zurück. Der Goalgetter hat zwar seinen Vertrag unlängst bis 2020 verlängert, fällt nun aber höchstwahrscheinlich bis Ende Vorrunde der nächsten Saison aus.

Einen Ersatz für den torgefährlichen Stürmer zu finden, dürfte für Neutrainer Patrick Rahmen und Sportchef Sandro Burki nicht leicht sein. ​