Challenge League
Nach der 0:1-Niederlage des FC Aarau in Genf: Torhüter Lorenzo Bucchi ist schon wieder der Beste

Die Niederlage verhindern konnte der Römer zwischen den Pfosten des FC Aarau zwar nicht, aber ohne ihn wäre sie wohl höher ausgefallen. Insgesamt kommt seine Mannschaft nach der Leistung in Genf nicht auf einen genügenden Notendurchschnitt.

Dean Fuss
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Torhüter Lorenzo Bucchi überzeugt auch in Genf, obwohl sein FC Aarau gegen Servette mit 0:1 unterliegt

Torhüter Lorenzo Bucchi überzeugt auch in Genf, obwohl sein FC Aarau gegen Servette mit 0:1 unterliegt

Freshfocus
Lorenzo Bucchi: Note 5 Der Römer ist in Genf der beste Aarauer. Er bewahrt seine Mannschaft mit mehreren Paraden vor einer höheren Niederlage. Beim Siegestor von Nsame ist Bucchi keine Schuld zuzuschreiben.
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Marco Thaler: Note 4 Einmal mehr kommt der gelernte Innenverteidiger als rechter Aussenverteidiger zum Einsatz. So richtig wohl scheint er sich dort nach wie vor nicht zu fühlen. Er macht aber einen soliden Job.
Stéphane Besle: Note 4,5 Der Verteidigungsminister beginnt fahrig (Lowlight ist, dass er sogar getunnelt wird), steigert sich dann aber mit Fortdauer der Partie und hält die Innenverteidigung mit Burki zusammen.
Sandro Burki: Note 4 Der Captain hilft wieder einmal in der Innenverteidigung aus. Er macht das nicht zum ersten Mal. Abstimmungsprobleme mit Partner Besle gibt es nur zu Beginn. So richtig viel Sicherheit strahlt der 31-Jährige trotzdem nicht aus. Im Mittelfeld gefällt er uns viel besser.
Bruno Martignoni: Note 4 Der linke Aussenverteidiger steigt mit einem guten Vorstoss (9.) so richtig in die Partie ein. Der Tessiner ist jederzeit sehr engagiert, macht aber auch den einen oder anderen Fehler. Der Gegentreffer wird über seine Seite eingeleitet.
Olivier Jäckle: Note 4 Auf der Doppelsechs zeigt der 23-Jährige einen kämpferischen und läuferisch starken Einsatz. Er kann sich aber nicht als Bindeglied zwischen Defensive und Offensive in Szene setzen.
Michael Perrier: Note 4,5 Der 27-jährige Walliser gehört zu den besten Aarauern. Er ist sehr aufsässig und gewohnt zweikampfstark. Gibt keinen Ball verloren. Einziger Vorwurf an seine Adresse: Der entscheidende Pass nach vorne gelingt auch ihm nicht.
Alessandro Ciarrocchi: Note 3,5 Der Winterthurer tritt während einem Grossteil der Partie kaum in Erscheinung, ist aber noch einer der besten in der Offensive. Immerhin verbucht er drei der vier Aarauer Schüsse, das Tor verfehlt er aber bei allen Versuchen.
Sébastien Wüthrich: Note 3 Der wohl bisher schwächste Auftritt von Wüthrich. Der 26-Jährige zeigt zwar in Dribblings viel brotlose Kunst, bleibt aber insgesamt ohne grossen Einfluss auf die Partie.
Geoffrey Tréand: Note 3,5 Sein Start ist nicht gut. Der 30-jährige Franzose kommt dann aber etwas besser ins Spiel und ist einer der wenigen, die sich auch einmal in einem eins gegen eins versuchen - das eine oder andere Duell gewinnt er sogar.
Zoran Josipovic: Note 3 Ihm fehlt es in der Offensive an Durchschlagskraft. Reibt sich immer wieder in kräftezehrenden Duellen auf. Klar, nach hinten arbeitet er sehr engagiert mit. Leider erwartet man aber von einer einzigen Sturmspitze etwas mehr Richtung gegnerisches Tor.
Patrick Rossini: Note 3,5 Der Stürmer kommt in der 58. Minute für den verletzten Perrier in die Partie. Er vergibt in der 71. Minute die grosse FCA-Ausgleichschance: Nach einer Hereingabe von Tréand bringt er den Ball in der Mitte nicht aufs, sondern nur knapp neben das Tor.
Ivan Audino: ohne Note Er wird in der 72. Minute für Wüthrich eingewechselt. Viel von ihm gibt es nicht zu sehen. Zu kurzer Einsatz für eine Bewertung.
Nuno Da Silva: ohne Note Der wenige Tage zuvor verpflichtete Flügelflitzer gibt sein Debüt im FCA-Dress in der 72. Minute (für Josipovic im Spiel). Sieht etwas übermotiviert gleich Gelb. Zu kurzer Einsatz für eine Bewertung.

Lorenzo Bucchi: Note 5 Der Römer ist in Genf der beste Aarauer. Er bewahrt seine Mannschaft mit mehreren Paraden vor einer höheren Niederlage. Beim Siegestor von Nsame ist Bucchi keine Schuld zuzuschreiben.

Sarah Rölli
Nicht nur dieses Luftduell entschieden die Genfer für sich: Marco Thaler (links) im Zweikampf mit Marco Delley.
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Nicht nur dieses Luftduell entschieden die Genfer für sich: Marco Thaler (links) im Zweikampf mit Marco Delley.

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