Landhockey

Nach dem Triumph in der Halle will Wettingen auch im Freien glänzen

Nach der erfolgreichen Hallensaison gehen Spielertrainer Andreas Benz und Co. wieder im Freien auf Torejagd.

Nach der erfolgreichen Hallensaison gehen Spielertrainer Andreas Benz und Co. wieder im Freien auf Torejagd.

Am Sonntag beginnt für die erste Männermannschaft des HC Rotweiss Wettingen die Meisterschaftsrückrunde der NLA. Obwohl sie mit einem stark verjüngten Team an den Start geht, will sie ganzvorne mitmischen.

Anfang Februar haben die Männer des NLA-Teams HC Rotweiss Wettingen sensationell den Hallen-Schweizer-Meistertitel gewonnen. «Es war für alle eine Riesenüberraschung, denn unsere Mannschaft wurde in den letzten Jahren stark verjüngt. Das Durchschnittsalter liegt heute bei rund 21 Jahren, vor zwei Jahren war es noch bei 27», erklärt Spielertrainer Andreas Benz. Nach dem Triumph gönnte Benz, der die NLA-Equipe seit letztem Sommer gemeinsam mit Philip Keller führt, seinen Jungs eine Pause. «Die letzten Wochen der Hallensaison hatten enorm viel Kraft gekostet», erklärt er.

Strenge Vorbereitung

Doch die Ruhetage gehören längst der Vergangenheit an. Die Wettinger haben bereits ein mehrwöchiges Aufbautraining hinter sich. Das Pensum wurde intensiviert und so standen sie bis zu viermal pro Woche auf dem Spielfeld, damit die Automatismen und Abläufe beim Rückrundenstart am kommenden Sonntag sitzen. Die strenge Vorbereitung war nötig, denn Rotweiss hat in der zweiten Saisonhälfte Grosses vor, nachdem der erste Teil der Meisterschaftskampagne 2012/13 nicht ganz nach Wunsch geglückt war. Die Verjüngung und die dadurch fehlende Erfahrung der Mannschaft hatten sich in einigen Spielen bemerkbar gemacht. «Wir waren nicht immer konzentriert und konsequent genug. Zudem war die Leistungsbereitschaft jedes Einzelnen noch nicht ganz so, wie sie sein sollte. Es reicht nicht, wenn nur zwei oder drei Spieler eine Topleistung abliefern», analysiert Benz den bisherigen Saisonverlauf kritisch.

Wettinger Sieger-Gen

Aus diesem Grund grüsst der Rekordmeister – in den letzten dreizehn Jahren haben die Aargauer auf dem Feld zwölf Mal den Titel geholt – nicht wie gewohnt von der Tabellenspitze, sondern liegt mit drei Punkten Rückstand auf den Luzerner SC auf Rang zwei. Benz ist mit dieser Platzierung nicht unzufrieden, doch es ist ihm anzumerken, dass er mit seiner Equipe höhere Ziele anpeilt. «Wir wollten vorne mitspielen und das haben wir geschafft. Aber wenn wir das rote Leibchen überziehen, wollen wir den Titel holen. Dieses Sieger-Gen hat jeder im Team in sich», so Benz.

Den Auftakt zur Mission Titelverteidigung bildet am nächsten Sonntag die Partie gegen das siebtplatzierte Stade Lausanne. Ein dankbarer Einstiegsgegner für die Aargauer. «Das erste Saisonspiel ist immer speziell. Das Zusammenspiel passt noch nicht perfekt und auch das Wettkampffieber muss erst entfacht werden», erklärt Benz. Trotz der vermeintlich einfachen Aufgabe zum Rückrundenstart wird Rotweiss die Begegnung gegen die Westschweizer also nicht auf die leichte Schulter nehmen.

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