«Die Stimmung auf dem Heimweg von St. Gallen war hervorragend. Der 2:1-Auswärtsieg gegen St. Gallen-Staad ist für uns eine Bestätigung, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden», so der FCA-Frauen-Trainer Charles Grütter.

Nur eine Woche später gastiert nun der neue Tabellenführer Zürich im Aarauer Schachen. «Die letzte Partie hat gezeigt: Wenn wir mutig auftreten, können wir jeden Gegner schlagen. Die Favoritenrolle liegt jedoch ganz klar bei den Zürcherinnen.»

Gut informiert in das Spiel

Über den Tabellenleader sind die FCA Frauen dank ihrem Trainer Charly Grütter bestens informiert. «Ich kenne durch meine Arbeit in der nationalen Auswahl praktisch jede Spielerin aus der Zürcher U21. Ich kenne ihre Stärken aber auch ihre Schwachstellen.»

Zudem schickte Grütter in der vergangenen Woche seine Informanten nach Zürich um mehr Informationen über den Gegner zu erhalten. Eine Chance sieht der Trainer in der Abwehrkette von Zürich. «Die Zürcherinnen spielen mit einer Dreier-Abwehrkette. Das eröffnet uns im Spiel sicherlich Chancen. Aber wir dürfen ihnen nicht ins Messer laufen.»

Die grosse Frage beim Gegner aus Zürich: Werden Sie aufgrund der Nationalmannschaftspause einige Spielerinnen aus der ersten Mannschaft und somit aus der NLA auflaufen lassen?

Trainer Grütter spielt dies keine Rolle. «Ich habe meinen Spielerinnen mit auf den Weg gegeben: Wenn wir irgendwann wieder in der NLA spielen, müssten wir auch wieder gegen die erste Mannschaft aus Zürich spielen. Und dann wollen wir auch gegen ebendiese Spielerinnen bestehen.»

Dem Leader ein Bein stellen

Alles in allem wollen die Aarauerinnen mit Respekt und Demut in das Spiel gegen Zürich gehen und erneut versuchen dem Tabellenleader ein Bein zu stellen. «Wir haben eine Dynamik und eine Wucht in unserem Spiel. Wenn es uns gelingt, dies im Spiel umzusetzen, ist es nicht einfach gegen uns zu spielen,» sagt Grütter.

Zudem möchten die FCA-Frauen auch in der Tabelle nach vorne schauen. «Wenn wir den Anschluss an das vordere Mittelfeld schaffen wollen, müssen wir Zürich schlagen.»

Das Selbstvertrauen ist nach dem Sieg von letzter Woche sicherlich vorhanden. Bleibt nur noch die Frage ob den FCA-Frauen zwei Mal in Folge einen Coup gelingt.