Frauenfussball

Nach 4:1-Triumph gegen Therwil: Die FCA-Frauen gastieren beim Tabellenführer in Staad

Die FC Aarau Frauen wollen auch gegen St.Gallen jubeln

Am Samstag treten die FC Aarau Frauen auswärts gegen den FC St. Gallen-Staad an. Mit diesem Gegner trifft man zugleich auch auf den Tabellenersten. Den Schwung vom Spie aus Therwil will man gleich für weitere Punkte nutzen. Spielbeginn ist um 18.00 Uhr.

Es ist kein einfacher Gegner, auf den die FCA-Frauen am Samstag treffen. Mit 18 Punkten und einer Torbilanz von +15 Toren sind die Frauen des FC St. Gallen-Staad zusammen mit der U21 des FC Zürich die Spitzenreiter in der Nationalliga B. Die FC Aarau Frauen sitzen derweil mit 10 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz.

Das ganze Team ist bereit

Im Spiel gegen Therwil gab es eine unschöne Szene, in der Rebecca Storr in einen Zweikampf ging und da wegrutschte. Danach musste der Flügelspielerin vom Platz geholfen werden, die Anzeichen standen auf Bänderverletzung. Nun aber grünes Licht: Sie hatte zum Glück „nur“ starke Prellungen und kann am Samstag wieder mittun.

Vierfachtorschützin Alayah Pilgrim nach dem 4:2-Sieg der Aarauerinnen im Interview

Das sagte Alayah Pilgrim nach ihren vier Toren vergangenen Samstag

 

Wer auch wieder mit von der Partie ist: Natürlich die Vierfachtorschützin Alayah Pilgrim, die in dieser Woche mit der U16-Nationalmannschaft gegen Deutschland gespielt hat. Zu der Extrabelastung für die 15-jährige meint Trainer Charles Grütter: „Alayah bekommt schon genug Ruhe vor dem Spiel am Samstag. Es sollte also kein Problem für sie sein, wieder aufzulaufen.“

Mit Energie zu den Punkten

Nur eine Niederlage musste St. Gallen-Staad in dieser Hinrunde hinnehmen. Gleich im ersten Spiel der Saison verloren sie gegen das Frauenteam Thun Berner-Oberland mit 2:3. Zeigt: Auch der Tabellenerste ist verwundbar.

Wie wollen nun aber die FC Aarau Frauen zu Punkten kommen? Trainer Charles Grütter gibt die Antwort: „Wir wollen natürlich kämpfen und fahren nach St. Gallen, um die drei Punkte mit nach Hause zu nehmen. Wenn wir das nicht wollen, müssten wir gar nicht erst fahren.“

Auch die Energie und die Emotionen, die man in der zweiten Hälfte gegen Therwil wiedergefunden hatte, sollen einen Anschwung geben, um weitere Punkte zu holen. Grütter erklärt: „Ich habe dem Team einen ausserordentlichen Tag freigegeben, um sich zu erholen und für das Spiel am Samstag richtig fit zu sein. Das habe ich auch vor dem Spiel gegen Therwil gemacht und es hat gut geklappt.“

Nun bleibt nur noch zu hoffen, dass das Team auch am Samstag wieder in Form ist. „Die Spielerinnen wissen, das, auch wenn sie mal nicht in Form sind, sie dem Team trotzdem helfen können, die Partie zu gewinnen“, sagt Grütter. „Ich bin optimistisch, dass wir auch gegen St. Gallen punkten können. Auch wenn wir dafür hart kämpfen müssen.“

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