Aargauer Cupfinal

Mutschellen setzt sich im Cupfight gegen Othmarsingen durch

Der FC Mutschellen gewinnt den Aargauer Cupfinal gegen Othmarsingen mit 2:1. Die beiden Mannschaften lieferten ein ausgeglichenes Spiel. Othmarsingen startete gut in die Partie, doch Mutschellen drehte auf und konnte den ersten Treffer verbuchen. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich entschied Mutschellen das Spiel für sich.

Sonnenschein, rund 20 Grad und jede Menge stimmungsvolle Fans. Es herrschten perfekte Fussballbedingungen am Aargauer Cupfinaltag auf dem Sportplätz Dägerli in Windisch. Zu diesen perfekten Bedingungen gab es auch einen Cupfight, wie man ihn sich vorstellt. Das Hauptspiel machten an diesem Abend der FC Mutschellen und der FC Othmarsingen.

Besser ins Spiel startete mit Othmarsingen die Mannschaft von Beat Dünki. Sie wagten früh schnelle Vorstösse, immer wieder lancierten sie Aussenläufer Murati Hajrullah auf der rechten Aussenseite. Doch die Mutschellener Abwehr präsentierte sich stark und liess in den ersten Spielminuten nichts anbrennen. In der 13. Minute durften sie sich dann die erste Grosschance anrechnen lassen. Vincenzo Murendino verpasste den Führungstreffer knapp, sein Ball flog über die Latte.

Im gleichen Muster ging es zehn Minuten später auf der Gegenseite zu und her, wo Kristian Bushaj das Tor ebenfalls verpasste. Der Lattenschuss von Captain Manuel Brunner in der 26. Minute weckte die Mutschellener dann endgültig auf. In der 38. Minute konnte Merendino sein Team in Führung bringen, in dem er alleine auf Russo im gegnerischen Tor zulief und den Ball an seinem Gegenspieler vorbeischob. Der Führungstreffer wurde von den rund 200 mitgereisten Fans aus Mutschellen mehr als ausgiebig gefeiert. Doch so lange sollte die gute Stimmung nicht anhalten.

Hektik kurz vor und nach der Pause

Nur zwei Minuten später konnten die Othmarsinger einen Gegenstoss vorantreiben, wobei Gezim Zeqiraj den Ausgleich erzielte. Zwar musste der Schiedsrichter sich noch mit seinem Assistenten beraten, ob Zeqiraj im Abseits stand, schlussendlich wurde ihm der Treffer aber gutgeschrieben.

In der 45. Minute kam es zu einer Szene, die diese Partie schon früher hätte entscheiden können. Aus der Mutschellener Verteidigung kam ein herrlicher Pass in die Spitze, wo Russo im Othmarsinger Tor den heranrauschenden Stürmer nur noch foulen konnte. Den darauffolgenden Penalty hielt er aber problemlos. Wohlbemerkt, dass der Ball mit wenig Kraft und ziemlich mittig auf den Kasten zurollte.  

Mit dem Pausenpfiff war trotzdem klar, das Mutschellen in diesem Duell überlegen ist. Sechs Minuten nach dem Wiederanpfiff kam die wunderbare Flanke von Manuel Jungen auf Blerim Pnishi, der das Spielgerät zur Führung und gleichzeitig zum Matchwinner eingeköpfeln konnte.

Wirklich gute Chancen hatte Othmarsingen nach diesem Rückschlag nicht mehr. Einzig in der 83. Minute bekamen sie einen Freistoss an der Strafraumgrenze. Die Flanke fand seinen Abnehmer zwar, dieser setzte den Kopfball aber wenige Zentimeter am Pfosten vorbei.

Rollen waren klar verteilt

Es war ein Cupfinal, der auf Augenhöhe stattgefunden hat. Jedoch merkte man bei Othmarsingen, dass ihnen die Ideen fehlten. Viele Fehlpässe, wenige Variationen im Aufbauspiel. Entweder ging der Angriff durch die Mitte über Estany De Sousa oder sie versuchten Hajrullah auf der rechten Seite zu lancieren. Diese Variante fruchtete zwar zum Ausgleich, wurde aber von den Gegnern aufgenommen und verteidigt.

Die Mutschellener Abwehr machte ebenfalls einen sehr guten Job. Vor allem Fabrice Moser in der rechten Innenverteidigung klärte einige Bälle und setzte sich in den Zweikämpfen stark durch. Alles in allem war es also ein verdienter Tribut für den FC Mutschellen, der vom Team und den mitgereisten Anhängern ausgiebig gefeiert wurde.

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