NLA-Handball

Mit Unterstützung der Fussballer in die Finalrunde: Der FCA ist zu Gast beim HSC Suhr Aarau

HSC-Flügel Timothy Reichmuth und seine Teamkollegen dürfen heute Abend in der Schachenhalle auf die Unterstützung einer Delegation des FC Aarau zählen.

Die Ausgangslage für das Heimteam ist in der Partie in der Schachenhalle gegen den RTV Basel vom Mittwochabend (Anpfiff: 20.00 Uhr) gut. Und die Unterstützung des FCA ist dem HSC sicher.

Der FC Aarau ist im Hoch. Sechs Spiele in Serie hat der Challenge-League-Klub zuletzt nicht mehr verloren und dabei 16 Punkte geholt. Nach dem miserablen Saisonstart hatte der FCA zuletzt einen veritablen Lauf.

Was das alles in einer Vorschau zum Heimspiel des HSC Suhr Aarau gegen den RTV Basel zur Sache tut? Der FCA tut sein Bestes, die positiven Gefühle vom Brügglifeld in die Schachenhalle zu transferieren. Der HSC darf nämlich im Kampf um den definitiven Einzug in die Finalrunde auf prominente Unterstützung zählen: Am Mittwochabend (Anpfiff: 20.00 Uhr) werden die NLA-Handballer von einer gut 40-köpfigen FCA-Delegation angefeuert.

Die Vereine können voneinander profitieren

HSC-Geschäftsführer Lukas Wernli freut sich, dass der FC Aarau der Einladung seines Klubs folgt und mit zahlreichen Spielern der ersten Mannschaft, Staff- und Klubführungsmitgliedern in die Schachenhalle kommt. Beim Heimsieg gegen Wacker Thun (30:24) war bereits eine Delegation der NLA-Volleyballer des TV Schönenwerd einer HSC-Einladung zum Spiel gefolgt. Wernli schwebt die Lancierung eines Austausches unter den Spitzensport-Vereinen der Region vor: «Manchmal hilft es, etwas über den eigenen Tellerrand hinauszublicken und sich inspirieren zu lassen», sagt er.

Der HSC könne viel vom FCA lernen, so sieht der 27-Jährige die Fussballer durchaus als Vorbild: «Ich bin beeindruckt von der ligaunabhängigen Unterstützung und Treue des FCA-Umfeldes. Sowohl bei den Fans, als auch bei den Sponsoren.» Parallelen sieht Wernli auch in der Infrastruktur: «Beim FCA lässt man sich vom immer älter werdenden Brügglifeld und trotz den zahlreichen Rückschlägen im Hinblick auf das geplante neue Stadion nicht aus der Bahn werfen.» Auch der HSC kämpft in der Schachenhalle, trotz saniertem Hallenboden, mit einer keinesfalls jünger werdenden und alles andere als komfortablen Infrastruktur.

Auch beim FCA blickt man dem Besuch mit Vorfreude entgegen: «Unsere Delegation wird den HSC von der Tribüne aus lautstark unterstützen», sagt FCA-Sportchef Sandro Burki. Der 33-Jährige begrüsst die Idee Wernlis, den gegenseitigen Austausch zu fördern: «Ich finde es sehr schön, dass wir etwas näher zusammenrücken.»

Das Ziel ist Platz 3

HSC-Trainer Misha Kaufmann freut sich ebenfalls über die Unterstützung durch den FCA. Im Kampf um den Einzug in die Finalrunde will der 34-Jährige nicht auf den Strich schauen – für ihn ist die Ausgangslage klar: «Wir orientieren uns gegen oben. Mit zwei Heimsiegen zum Abschluss der Hauptrunde können wir uns noch auf den dritten Platz in der Tabelle verbessern. Das ist das Ziel», sagt der Übungsleiter des aktuell Fünftplatzierten und fügt an: «Wir haben alles in unseren eigenen Händen.»

Kaufmann ist beeindruckt davon, was sein Team in den vergangenen Wochen geleistet hat. Zumal der HSC mit voller Wucht vom Verletzungspech getroffen worden war. Mit Martin Slanika (Meniskus), Co-Captain Tim Aufdenblatten (Augenverletzung) und Beau Kägi (Kreuzband) fehlen auch am Mittwochabend gleich mehrere Leistungsträger. Nikola Isailovic ist zudem fraglich, er war bereits bei der 19:32-Niederlage beim BSV Bern Muri am vergangenen Sonntag trotz Fieber aufgelaufen.

«Meine Mannschaft macht ihre Sache überragend»

Über ebendiese Klatsche vor drei Tagen will Kaufmann gar nicht gross eingehen: «Vor der Saison hätten wir für den fünften Platz zwei Runden vor Schluss der Hauptrunde unterschrieben. Unter den Umständen des Saisonverlaufs macht meine Mannschaft ihre Sache überragend.»

Und jetzt kann der HSC gegen den RTV sogar noch auf die Unterstützung des FCA zählen. Die Zeichen stehen klar auf Finalrunde.

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