FC Baden
Mit «Geduld, Strategie und Cleverness» zum Erfolg – auf dem Platz und am Tisch

Der 22-jährige Stürmer Basil Gmür hat auf diese Saison hin vom SC Schöftland zum FC Baden gewechselt. In seiner neuen Mannschaft hat sich der leidenschaftliche Pokerspieler bereits bestens eingelebt.

Luca Muntwyler
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Badens neuer Stürmer Basil Gmür in Aktion.

Badens neuer Stürmer Basil Gmür in Aktion.

Alexander Wagner

Es ist nicht das typische Hobby, das ein Fussballspieler neben seinem Engagement auf dem Platz verfolgt. Am Tisch sitzen, keine Regung zeigen und nur auf sich alleine gestellt sein.

«Mich reizt der Wettkampf am Tisch», erklärt Basil Gmür, Stürmer des FC Baden. In seiner Freizeit «verblufft» der 22-Jährige nämlich nicht nur auf dem Rasen: Gmür ist auch ein leidenschaftlicher Pokerspieler.

Parallelen zwischen Poker und Fussball

Dennoch ist das Kartenspiel nicht ganz so weit entfernt vom Fussballfeld, wie man glauben könnte. «Man lernt, die Gegenspieler einzuschätzen und zu lesen. Geduld, Strategie und Cleverness sind wichtige Punkte», erläutert Gmür. Eigenschaften, die den Stürmer auch als Spieler auszeichnen.

«Ich lerne durch Poker auch, in stressigen und hektischen Situationen Ruhe zu bewahren. Es ist definitiv nicht ein reines Glücksspiel», fügt der 22-Jährige, der regelmässig an Wettkämpfen teilnimmt, an. «Ich spiele ab und zu mit meinen Freunden eine gemütliche Runde und einmal im Monat nehme ich in Baden, Luzern oder Konstanz an einem Turnier teil», sagt Gmür. «Der finanzielle Aspekt ist in dieser Hinsicht zweitrangig», fügt er an.

Auch als Mittelstürmer ist manchmal ein Pokerface gefragt. Der Goalgetter und ehemalige Captain des SC Schöftland wechselte auf diese Saison zum FC Baden und fügte sich gut in das Kollektiv und die Mannschaft von Trainer Thomas Jent ein. Mit Geduld, Strategie und Cleverness kann Gmür nicht nur am Tisch erfolgreich sein.

Gegen Bassecourt: «Den Kampf annehmen»

Als nächster Gegner wartet der FC Bassecourt auf Gmür und den FC Baden. «Mit dem FC Bassecourt erwarte ich eine klassische Jura-Mannschaft, wie sie im Bilderbuch steht. Eine weniger technisch orientierte Mannschaft, die durch ihre körperliche Präsenz probiert, die Spiele für sich zu entscheiden», prognostiziert der Stürmer. Natürlich werde auch gegen die Jurassier ein Sieg angestrebt.

«Dabei gilt es von Anfang an, die Zweikämpfe anzunehmen und die spielerischen und technischen Vorteile auf dem Kunstrasen zu nutzen, um die drei Punkte im Esp zu behalten», fügt der 22-Jährige an. Die Partie vom Samstag, 30. September, wird im Esp um 16.00 Uhr angepfiffen.