NLB-Playoff-Final

Mit dem Rücken zur Wand: Städtli Baden verliert auch das zweite Aufstiegsspiel zur NLA

Bereits die Auftaktpartie in Basel im Kampf um den Aufstieg ins Oberhaus verlor der STV Baden. Auch das erste Heimspiel in der proppenvollen Aue ging mit 19:26 (9:14) verloren. Damit braucht der RTV Basel nur noch einen Sieg zum Aufstieg, die Stadtturner jedoch gleich drei in Serie.

Der STV Baden hat eine hervorragende Saison in der Nationalliga B hingelegt. Lag aber trotzdem immer im Schatten des RTV Basel, der die Liga fast nach Belieben dominierte. 47 Punkte aus 26 Spielen und dies mit einem überragenden Torverhältnis von 831:654.

Das sind die nackten, und imponierenden Zahlen, der Basler, die erst letzte Saison aus der NLA abstiegen und mit aller Macht zurück ins Oberhaus wollen. Auch beide Partien in der regulären Saison konnte das Team des ehemaligen Endingen-Trainers Samir Sarac für sich entscheiden.

Das Handballspielen eingestellt

Der Start im ersten Heimspiel gelang Baden gut. Goalie Marco Wyss gelang die erste Parade und Baden konnte vor 640 Zuschauern in Führung. Bis zum Seitenwechsel blieben die Stadtturner in Tuchfühlung mit dem NLA-Absteiger. Doch im zweiten Umgang verloren sie völlig den Faden und Basel zog auf 20:11 davon.

„Da haben wir während zehn Minuten das Handballspielen komplett eingestellt“, konstatierte Badens Trainer Björn Navarin achselzuckend. „Hinten wie vorne begingen wir zu viele Fehler“, ärgerte sich der erfolgreiche und erfolgshungrige Deutsche. „Doch wenn wir gegen Basel zehn Minuten einen komplette Aussetzer haben, dann können wir nicht gewinnen“, bilanzierte er kurz und knapp.

Ziel: Ein zweites Heimspiel

So gingen die Gäste – scheinbar – vorentscheidend in Führung. Doch die Badener zeigen eine hervorragende Moral und kämpften sich nochmals heran. Jedoch nicht näher als bis zum 19:24. Die Basler blieben immer mindestens mit fünf Treffern in Führung und so war es am Ende nicht mehr als ein kleines Strohfeuer. Zu abgeklärt, zu routiniert und zu clever agierten die Basler.

Damit können die Basler in der dritten Partie am Samstag am Rheinknie alles klar machen und die Rückkehr ins Oberhaus besiegeln. Doch davon wollen die Stadtturner um Navarin nichts wissen. „Jetzt geht es vorerst einfach mal darum, uns ein zweites Heimspiel zu holen“, erklärt Navarin. Das ist den Badener durchaus zuzutrauen. Doch gleich drei Siege in Serie scheinen schwierig.

Die Endinger jedoch können ein Lied davon singen, denn dies gelang GC Amicitia und die Surbtaler sind nach nur einer Saison wieder in die NLB abgestiegen – die Badener jedoch wollen sich nach wie vor aus dem Unterhaus verabschieden.

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