HSC Suhr Aarau

Mister Zuverlässig: David Poloz ist einer der besten rechten Flügel in der Schweiz – und er steht jederzeit bereit

Der rechte Flügel David Poloz hat seit seinem Wechsel zum HSC Suhr Aarau im Sommer 2018 noch kein einziges Pflichtspiel seines Klubs verpasst.

David Poloz hat noch keine Partie beim HSC Suhr Aarau verpasst – auch gegen den BSV Bern (Anpfiff: 16 Uhr) am Sonntag, 22. September, wird der rechte Flügel aufspielen.

35 Pflichtspiele hat der HSC Suhr Aarau seit Beginn der Saison 2018/19 absolviert. Nur drei Spieler im Kader des Aargauer NLA-Klubs standen bei jeder einzelnen Partie auf der Platte – und einer davon ist David Poloz.

Der 25-jährige Tscheche hat seit seinem Wechsel zum HSC im Sommer 2018 noch kein einziges Pflichtspiel seiner neuen Mannschaft verpasst. Ebenso zuverlässig wie er sein Rendement auf dem rechten Flügel abspult, reiht sich Poloz jeweils in die Skorerliste ein. In der vergangenen Saison war er der dritterfolgreichste Torschütze des HSC, nach drei Partien der laufenden Saison ist er sogar die Nummer 2.

«Ich erhalte viel Einsatzzeit und fühle mich sehr wohl hier», sagt Poloz. Dafür, dass er noch kein einziges Pflichtspiel des HSC verpasst hat, hat der Linkshänder eine ganz einfache Erklärung: «Auf dem Flügel ist die Verletzungsgefahr kleiner als auf anderen Positionen.»

Poloz ist einer der besten rechten Flügel in der Schweiz

Doch Poloz ist weit mehr, als einfach nur Mister Zuverlässig. In Fachkreisen gilt der Linkshänder als einer der besten Spieler auf dem rechten Flügel in der Schweizer Liga. Umso wertvoller, dass der HSC den Vertrag mit ihm bereits Anfang dieses Jahres vorzeitig um zwei weitere Spielzeiten bis zum Ende der Saison 2020/21 verlängert hat.

Daneben hat Poloz sein Glück auch privat in der Schweiz gefunden: Er hat sich hier verliebt – in eine Tschechin, die in Summiswald lebt und arbeitet. «Seit die Saison läuft, ist die Zeit bei mir wieder etwas knapper. Deshalb ist sie meistens bei mir», sagt Poloz, der mittlerweile in Oberentfelden lebt.

Dort hat er eine Wohnung bezogen – in unmittelbarer Nachbarschaft seiner Landsmänner Milan Skvaril und Martin Prachar, sowie des Slowaken Martin Slaninka.

Das Heimweh hält sich bei Poloz, wohl auch dank dieser zahlreichen tschechischen Einflüsse in seinem Umfeld, in Grenzen. Er vermisst vor allem Familie und Freunde – und das tschechische Essen.

Slaninka fällt gegen BSV Bern aus – Peter für Voelkin

Im Gegensatz zu Poloz verpasst dessen Nachbar Slaninka die Partie vom Sonntag. Der 30-jährige Kreisläufer hat sich im Training eine Sehne im Bizeps angerissen und wird deshalb vorsichtshalber nicht eingesetzt.

Ebenfalls nicht dabei ist Julius Voelkin, der künftig nicht mehr für Suhr Aarau auflaufen wird. Der 20-jährige linke Flügel setzt auf eine Militärkarriere, und wird deshalb im Kader per sofort durch Jan Peter, 24, vom Erstliga-Partnerteam HV Olten ersetzt. Voelkin geht den umgekehrten Weg.

Peter wird sein HSC-Debüt voraussichtlich am kommenden Mittwoch im Cup-Sechzehntelfinal gegen den HV Herzogenbuchsee (Anpfiff: 20.15 Uhr) geben. Für das Meisterschafts-Heimspiel gegen den BSV Bern ist er noch nicht spielberechtigt.

Einer von Peters neuen Teamkollegen steht auch am Sonntag, wenn die Partie in der Schachenhalle um 16 Uhr angepfiffen wird, ganz sicher auf der Platte: David Poloz, Mister Zuverlässig.

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