Fussball 2. Liga inter
Miroslav Kral erzielt beim 4:2 -Sieg von Schöftland gleich drei Treffer

Der SC Schöftland lässt in Subingen nichts anbrennen und kommt letztlich zu einem ungefährdeten 4:2-Sieg. Grossen Anteil am Erfolg hatte Schöftlands Topskorer Miroslav Kral, der drei Treffer erzielte.

aju
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Schöftland-Spieler Miroslav Kral liess sich zum Dreifach-Torschützen krönen.

Schöftland-Spieler Miroslav Kral liess sich zum Dreifach-Torschützen krönen.

Otto Lüscher

Bereits nach 16 Minuten stellte er nach einem schönen Angriff über aussen mit dem 1:0 die Weichen frühzeitig Richtung Sieg. Knappe zehn Zeigerumdrehungen später doppelte der grossgewachsene Stürmer nach. Nach einem Konter verwertete Kral die Hereingabe des stark spielenden Dominic Siegenthaler kaltblütig zum 2:0.

Das wars dann, dachte sich der Gast wahrscheinlich und wurde fahrlässig. Dies nutzte der FC Subingen kurze Zeit später prompt aus. Nach einem unnötigen Foul im Strafraum und ausserhalb der Gefahrenzone gelang Mattia Sasso per Elfmeter der Anschlusstreffer. Die komfortable Führung war dahin und der Gastgeber kam nun besser in die Partie. Bis zur Pause spielte sich das Geschehen aber mehrheitlich im Mittelfeld ab und vor den beiden Toren wurde es deshalb kaum mehr gefährlich.

Dem SC Schöftland tat die Pause gut. Wie zu Beginn der ersten Hälfte konnten die Aargauer auch nach dem Seitenwechsel das Spieldiktat wieder in die Hand nehmen. Diesmal blieb der SCS aber konzentriert und liess das Heimteam nicht mehr aufkommen. Im Gegensatz zum FC Subingen, der in der Folge aus dem Spiel heraus zu keiner nennenswerten Torchance mehr kam, tauchten die Schöftler immer wieder gefährlich vor Keeper Pascal Schwaller auf.

Es dauerte aber bis zur 68. Minute, bis die Mannschaft von Trainer Jürg Widmer dafür auch belohnt wurde. «Mittelfeldmotor» Noah Schwegler brach den Bann und erzielte nach schönem Zuspiel von Tobias Boner die Vorentscheidung. Miroslav Kral mit seinem zehnten Saisontreffer besiegelte in der 83. Minute schliesslich die Heimniederlage des FC Subingen endgültig. Das 2:4 des eingewechselten Daniel Wiedmann im Gegenzug war aus Schöftler Sicht wiederum unnötig – aber nur noch Resultatkosmetik. (aju)