NLA-Handball

Mehrere Coronafälle: Die gesamte erste Mannschaft des HSC Suhr Aarau muss in Quarantäne

Zwei namentlich nicht genannte Spieler des HSC Suhr Aarau wurden Anfang Woche positiv auf das Coronavirus getestet.

Zwei namentlich nicht genannte Spieler des HSC Suhr Aarau wurden Anfang Woche positiv auf das Coronavirus getestet.

Jetzt hat es also auch den HSC Suhr Aarau erwischt: Nach mehreren positiv auf das Coronavirus getesteten Spielern im Fanionteam hat der kantonsärztliche Dienst die komplette erste Mannschaft inklusive Trainerteam und Staff-Mitgliedern in eine zehntägige Quarantäne versetzt.

Eigentlich war es nur eine Frage der Zeit, nun ist es Tatsache: Das Coronavirus hat den HSC Suhr Aarau erwischt. Mehrere namentlich nicht genannte Spieler der ersten Mannschaft wurden am Montag bei einer vorsorglich durchgeführten Testreihe positiv auf Covid-19 getestet. Das hat der Aargauer NLA-Verein und aktuelle Tabellenzweite am Dienstagmorgen bekanntgegeben.

«Angesichts der hohen Fallzahlen im Land mussten wir – trotz strikter Einhaltung des Covid-19-Schutzkonzeptes – damit rechnen, dass es früher oder später auch zu Coronafällen in oder rund um unsere erste Mannschaft kommt», sagt HSC-Geschäftsführer Lukas Wernli auf Anfrage gegenüber der AZ und fügt an : «Wichtig ist aber, dass die Infektionskette so schnell wie möglich unterbrochen wird.»

In der Folge der positiven Tests wurden die komplette erste Mannschaft inklusive Trainerteam und Staff-Mitgliedern durch den kantonsärztlichen Dienst in eine zehntägige Quarantäne versetzt. Im Zuge dessen unterbricht der HSC den Trainings- und Spielbetrieb bis und mit Donnerstag, 17. Dezember.

Spielt der HSC erst am 21. Dezember erstmals wieder?

Damit ist klar: Das ursprünglich auf Mittwoch, 16. Dezember, angesetzte Heimspiel gegen Pfadi Winterthur kann sicher nicht stattfinden und muss verschoben werden. Dasselbe dürfte für das ursprünglich auf Samstag, 19. Dezember, angesetzte Auswärtsspiel beim HC Kriens-Luzern gelten.

Hat der Verband doch Mitte Oktober in einem Schreiben an alle Vereine der SHL festgehalten, dass betroffene Teams nach Ablauf der Quarantäne eine Karenzfrist von 60 Stunden erhalten. Erst dann darf ihre nächste Partie angesetzt werden. Diese Karenzfrist würde im Fall des HSC erst am Sonntag, 20. Dezember, um 12 Uhr mittags ablaufen – die Partie in der Innerschweiz könnte damit nicht stattfinden.

Damit dürfte der HSC seinen ersten Ernstkampf nach der Quarantäne erst am Montag, 21. Dezember, bestreiten. Auf dieses Datum war nämlich zum Auftakt der laufenden Woche das ursprünglich für den kommenden Sonntag vorgesehene Auswärtsspiel des HSC bei den Kadetten Schaffhausen verschoben worden. Der Grund dafür: natürlich das Coronavirus.

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