Superzehnkampf

Matthias Kyburz hat auch bei der dritten Teilnahme noch Gänsehaut

Zum dritten Mal in Serie durfte der Möhliner OL-Star Matthias Kyburz am Superzehnkampf der Schweizer Sporthilfe teilnehmen. Das Team mit Kyburz, der Eishockey-Nationaltorhüterin Florence Schelling und Ex-Skiass Didier Cuche schied im Halbfinal aus.

Künstlicher Nebel, Scheinwerferlicht und 12 000 kreischende und applaudierende Zuschauer: So wurde der zweifache OL-Gesamtweltcupsieger Matthias Kyburz im ausverkauften Hallenstadion zur 35. Ausgabe des Super-10-Kampfs empfangen.

Lässig joggte der 23-Jährige aus Möhlin vor der imposanten Kulisse ins Stadion, als Moderator Sascha Ruefer seinen Namen verkündete. In der Mitte der Halle legte Kyburz einen Purzelbaum hin, winkte dem Publikum zu und begab sich gemeinsam mit seinen Teamkollegen Didier Cuche und Florence Schelling in die Ecke von «Team Grün». «Es ist etwas ganz Spezielles, vor so vielen Zuschauern einzulaufen. Das bin ich mir von den OL-Wettkämpfen nicht gewohnt. Obwohl ich bereits das dritte Mal dabei bin, hatte ich noch immer Gänsehaut», sagte er.

Und der Purzelbaum, war das eine spontane Aktion? «Nein, das hab ich schon vor zwei Jahren gemacht, als ich das erste Mal dabei war. Aber ganz ehrlich, ich kann auch nichts Besseres», meinte Kyburz lachend.

Ein Bonuspunkt für Slapstick-Einlage

Gemeinsam mit Publikumsliebling Cuche und der Eishockeynationaltorhüterin Florence Schelling bildete Kyburz das schlagkräftige «Team Grün». Nach dem Sieg beim ersten Spiel des Abends, das unter dem Motto «Das grosse Winterspiel» auf die bevorstehenden Olympischen Spiele in Sotschi einstimmte, folgte das Lieblingsspiel des Aargauer OL-Läufers: die Wintersport-Staffette im typisch russischen Matrjoschka-Outfit.

Kyburz und Co. landeten zwar abgeschlagen auf dem letzten Platz, sorgten aber für das Highlight des Abends. Aufgrund des grossen Rückstands auf die Konkurrenz klaute Spassvogel Didier Cuche den Segway des Kameramanns, um den Slalomparcours schneller zu absolvieren. Da Cuche in seinem übergrossen Matrjoschka-Kostüm jedoch kaum etwas sah, mussten Kyburz und Schelling die Slalomstangen versetzen, um eine Kollision zu verhindern. Das Publikum hatte seinen Spass und Schiedsrichter Beni Thurnheer schenkte «Team Grün» für die witzige Einlage einen Zusatzpunkt.

Trotz letztem Einsatz nicht im Final

Doch trotz des Extrazählers reichte es dem Trio nach den fünf Vorrundenspielen und dem Sportquiz nicht für die direkte Halbfinalqualifikation. Es blieb die Chance, das grosse Finale über den Hoffnungslauf zu erreichen. Obwohl sich Matthias Kyburz im Gladiatorenspiel von seiner besten Seite zeigte und die Hindernisse elegant und schnell überquerte, war im Halbfinale Endstation. Verpasster Finaleinzug hin oder her, OL-Crack Matthias Kyburz dürfte den Abend im ausverkauften Hallenstadion noch lange in Erinnerung behalten.

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