Einzelkritik
Matchwinner Neumayr, Antreiber Serey Dié und schwacher Mehidic – die FCA-Noten zum 2:0 gegen Lausanne-Ouchy

Mit dem 2:0-Sieg gegen Stade Lausanne-Ouchy findet der FC Aarau endlich wieder zurück zum Erfolg. Überzeugen kann dabei vor allem der Torschütze Markus Neumayr, derweil schwächelt Damir Mehidic. Hier geht es zur Einzelkritik:

Sebastian Wendel
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Gleich mit 2:0 darf der FC Aarau in Nyon vom Platz gehen. Markus Neumayr sorgte dabei fast im Alleingang für den Sieg gegen Lausanne-Ouchy.
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Mit den wenigen mitgereisten Fans wird der lang ersehnte Sieg und die daraus resultierenden drei Punkte gebührend gefeiert.
Der Routinier weiss noch immer wie es geht: Andy Laugeois (r.) hindert FCA-Youngster Donat Druhani am Ballkontakt.
Lausannes Juan Manuel Parapar (l.) drängt sich immer wieder gerne ins Bild. Hier wird er von Damir Mehidic bedrängt.
Er überzeugt nicht nur vom Elfmeterpunkt aus: In der 79. Spielminute sorgt Markus Neumayr für das Eigentor von Lavdrim Hajrulahu, das zum 2:0 für den FCA führt.
Patrick Rossini, der Torschütze Markus Neumayr und Donat Druhani (v.l.) freuen sich sichtlich über den wichtigen Treffer.
Kevin Spadanuda hat den Ball ganz genau im Blick, während Lausanner Dylan Tavares (l.) noch nicht so recht weiss, wo er überhaupt hinlaufen möchte.
Ein Laufduell mit klar ersichtlichem Sieger: Axel Danner wird locker von Kevin Spadanuda (r.) abgehängt.
Erst in der 57. Minute kann Markus Neumayr die Durststrecke der Aarauer per Penalty beenden.
Dank seinem sauber gesetzten Schuss geht der FCA in der zweiten Spielhälfte mit 1:0 in Führung.
Er scheint kein Erbarmen zu kennen - Michael Perrier (l.) bringt FCA-Spieler Geoffrey Serey zu Fall.
Lausanne-Goalie Joao Barroca (M.) wurde oft gefordert - doch noch bleibt sein Kasten trotz beherztem Einsatz von Marco Schneuwly sauber.
Weder Juan Manuel Parapar (l.) noch Damir Mehidic dürfen in der ersten Halbzeit jubeln - zur Pause steht es 0:0 zwischen Lausanne-Ouchy und Aarau.
Ihm gehört die grösste Chance der ersten Halbzeit: Kevin Spadanuda (r.) setzt sich gegen Juan Manuel Parapar durch.
Immer wieder lässt Kevin Spadanuda seine Gegner schlecht aussehen. Hier muss Allan Eleouet (l.) dran glauben.
Nicht nur er hat einen schweren Stand: FCA-Spieler Marco Thaler (M.) wird mit Allan Eleouet (l.) und Juan Manuel Parapar (r.) gleich von zwei Westschweizern in die Mangel genommen.
Beide Mannschaften schenken sich von Beginn an nichts, Elsad Zverotic (l.) und Allan Eleouet liefern sich ein brisantes Duell in luftiger Höhe.
Trotz ihrem beherzten Einsatz steht es allerdings noch immer 0:0 in Nyon im Centre sportif de Colovray.
Auch Damir Mehidic (l.) versucht alles, um Lausannes Juan Manuel Parapar vom Ball zu trennen.
Die beiden Lausanner Quentin Gaillard und Karim Gazzetta machten Elsad Zverotic (v.l.) und dem FC Aarau im 1:1-Hinspiel das Leben schwer. Reicht es dem FCA dafür auswärts für drei Punkte?

Gleich mit 2:0 darf der FC Aarau in Nyon vom Platz gehen. Markus Neumayr sorgte dabei fast im Alleingang für den Sieg gegen Lausanne-Ouchy.

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Nicholas Ammeter: Note 4,5 Muss nur einen Schuss halten, die restlichen Versuche des Gegners werden von seinen Vorderleuten geblockt. Mit dem Ball am Fuss einmal mehr sehr sauber.
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Raoul Giger: Note 4 Kämpferisch und defensiv grösstenteils tadellos. Spielerisch bei der Rückkehr nach seiner Sperre jedoch wirkungslos.
Marco Thaler: Note 4,5 Hat Glück, als Mehidic seinen einzigen Patzer gutmacht. Klare Steigerung nach dem wackligen Auftritt in Wil.
Elsad Zverotic: Note 5 Rückt erstmals seit dem 1:5 in Lausanne wieder ins Abwehrzentrum. Dort defensiv eine Bank – diese Umstellung hat sich ausbezahlt.
Damir Mehidic: Note 3,5 Macht in der ersten Halbzeit bis auf eine Rettungstat gegen Eleout vieles falsch. Nach der Pause defensiv stabil, offensiv mit einer guten Flanke auf Schneuwly und einer vergebenen Kopfballchance.
Kevin Spadanuda: Note 4,5 Holt den Penalty zum 1:0 raus, der Lohn dafür, dass er es trotz vielen misslungenen Vorstössen immer wieder versucht hat. Inzwischen ein sicherer Wert am Flügel.
Markus Neumayr: Note 5 Der Matchwinner: Erzielt das 1:0 und provoziert mit seiner Flanke das Eigentor zum 2:0. Auch kämpferisch ein Vorbild: Frisst Gras, kämpft und grätscht viele Bälle ab.
Geoffroy Serey Dié: Note 4,5 Sein kräftiges Stimmorgan fällt in der Geisterspiel-Kulisse umso mehr auf. Unermüdlicher Antreiber, läuferisch Extraklasse, spielerisch aber oft überhastet.
Rrudhani Donat: Note 4 Lanciert mit seinem starken Antritt einige gefährliche Angriffe. Für eine dominante Rolle fehlt ihm noch die Durchschlagskraft.
Patrick Rossini: Note 4 Hat vor der Pause seine auffälligsten Szenen: Erst vergibt er eine Grosschance, dann wird ihm ein Tor wegen vermeintlichen Abseits aberkannt. Nimmt zusammen mit Schneuwly die Rolle als vorderster Verteidiger an.
Marco Schneuwly: 4 Bei seinem Startelf-Comeback nach langer Verletzungspause klappt spielerisch nicht viel, der Einsatz stimmt aber auch bei ihm. In der 53. Minute vergibt er eine Grosschance per Kopf.
Gezim Pepsi: Note - Kommt in der 72. Minute für Schneuwly. Zu kurz im Einsatz für eine Note.
Petar Misic: Note - Kommt in der 80. Minute für Rrudhani. Zu kurz im Einsatz für eine Note.
Ivan Alounga: Note - Kommt in der 83. Minute für Rossini. Vergibt aus bester Position das 3:0. Zu kurz im Einsatz für eine Note.
Mats Hammerich: Note - Kommt in der 89. Minute für Neumayr. Zu kurz im Einsatz für eine Note.

Nicholas Ammeter: Note 4,5 Muss nur einen Schuss halten, die restlichen Versuche des Gegners werden von seinen Vorderleuten geblockt. Mit dem Ball am Fuss einmal mehr sehr sauber.

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