Vier Mal hat der FC Wohlen in dieser Saison bislang zu Null gespielt. Vier Mal hat der FC Wohlen in diesen Spielen jedoch auch selbst kein Tor erzielt. So auch am vergangenen Wochenende beim SC Cham. Auffällig dabei: Die Zuger konnten selten bis nie ihre grösste Stärke ausspielen – das schnelle Umschaltspiel.

«Eine gute Offensive gewinnt Spiele – eine gute Defensive gewinnt Meisterschaften.»
Dieses Zitat eines Unbekannten trifft ebenso auf den Abstiegskampf zu. Unter dem neuen Coach Thomas Jent scheint das Team in seiner taktischen Ausrichtung keine grossen Veränderungen zu durchlaufen.

Was sich jedoch zu ändern scheint: der Fokus liegt viel mehr auf dem Verhindern von Toren, ohne grosses Risiko zu einzugehen. Immerhin, ein 0:0 ergibt immerhin einen Punkt. Und Punkte braucht der FC Wohlen in dieser heiklen Situation.

Erfolgreiche Defensive

Jetzt gastieren die Freiämter beim FC Köniz. Die Berner rangieren aktuell auf dem sechsten Tabellenrang. Bei 24 Punkten Rückstand ist der Aufstiegszug für den FCK längst abgefahren und man peilt einen Platz im gehobenen Mittelfeld der Tabelle der Promotion League an.

Wie das mit der erfolgreichen Defensive geht, das können sich die Wohler an Köniz abschauen. Mit 32 erzielten Treffern hat Köniz nur zwei mehr erzielt, als der FCW. Der Unterschied: Wohlen musste bislang 48 Gegentreffer schlucken, Köniz nur derer 28.

Punkt für Punkt zum Ligaerhalt

Für die Freiämter wird es in den kommenden Partien darauf ankommen, aus einer sicheren Defensive heraus zu agieren, Punkt für Punkt zu sammeln und sich so langsam, aber stetig, wieder über den Strich zu bewegen.

Nach den enttäuschenden Ergebnissen gegen YF Juventus und La Chaux-de-Fonds ist man darauf angewiesen, dass die Konkurrenz patzt. Es gilt: wer macht weniger Fehler. In Wohlen scheint man das Problem erkannt und eine Lösung gefunden zu haben. Dennoch müssen die Fans und das Umfeld geduldig bleiben. Langsam und mühsam ernährt sich das Eichhörnchen.