Aktuell trennen die Freiämter zwei Punkte von den Zürchern, die momentan den 14. Tabellenrang einnehmen. Wohlen muss also fast schon gewinnen, um den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze nicht zu verlieren.

Denn es ist nicht davon auszugehen, dass die Oberen des FC Zürich, der aktuell punktgleich mit dem FC Wohlen und dank des besseren Torverhältnisses gegenüber den Freiämtern auf dem rettenden 15. Platz verweilt, zulassen werden, dass ihre Zweitvertretung in der nächsten Saison eine Liga tiefer antreten muss.

Treffsicherer Neuzugang

Sowohl die Gastgeber als auch die Young Fellows haben sich in der Transferperiode verstärken können. Beim FCW sticht kurz nach Rückrundenstart besonders Neuzugang und Stürmer Thomas Schiavano heraus, der nicht nur in den Testspielen seine Torgefährlichkeit bewies, sondern auch bereits in seinem ersten Meisterschaftsspiel für die Wohler mit zwei Treffern gegen den Leader FC Stade-Lausanne-Ouchy auf sich aufmerksam machte.

Zwei Treffer, die dennoch nicht zu einem Punktgewinn reichten. Der Favorit setzte sich letztlich knapp und mit etwas Glück mit 3:2 durch.

Hoffnung macht der Mannschaft von FCW-Trainer Piu Nascimento der Fortschritt, den Langzeitrekonvaleszent Alain Schultz macht. Gemeinsam mit Jan Burkard, der ebenfalls mit Verletzungen zu kämpfen hat, absolvierte der Routinier vor dem Testspiel am Dienstagabend gegen den FC Aarau einige Lauf- und Sprinteinheiten unter der Leitung von Assistenztrainer Dario Galbarini.

Ausrutscher verboten

Es wartet eine äusserst spannende Affiche auf die Zuschauerinnen und Zuschauer, die am Samstag um 16:00 Uhr den Weg ins Stadion Niedermatten finden. Keines der beiden Teams darf sich einen Ausrutscher erlauben. Ein mögliches Unentschieden würde wohl eher den Gästen weiterhelfen.

Die Partie ist richtungsweisend für den weiteren Saisonverlauf, jedoch noch nicht gänzlich entscheidend für dessen Ausgang. Dennoch: Wohlen muss auf der Hut sein, um nicht den Anschluss zu verlieren!