NLA-Handball

Marjanac und Ferrante top: Die grosse Show der Torhüter beim deutlichen Heimsieg des HSC Suhr Aarau

Die Handballer des HSC Suhr Aarau besiegen den BSV Bern zu Hause mit 24:13 deutlich. Massgeblichen Anteil daran haben die beiden Torhüter Dragan Marjanac und Co-Captain Dario Ferrante, die mit 59 beziehungsweise 58 Prozent Abwehrquote einen überragenden Auftritt zeigen.

Es ist eine Machtdemonstration, die der HSC Suhr Aarau beim 25:13-Sieg in der Schachenhalle gegen den BSV Bern abliefert. Getragen von den überragenden Abwehrquoten seiner Torhüter Dragan Marjanac (59 Prozent, 14 Paraden) und Co-Captain Dario Ferrante (58 Prozent, 4 Paraden) spielte das Heimteam phasenweise wie im Rausch. Entsprechend deutlich fällt vor der coronabedingten Minikulisse von 50 Zuschauerinnen und Zuschauern das Endresultat aus.

«Ganz klar, Dragan ebnete uns in der Startphase den Weg zu diesem deutlichen Sieg. Auch Dario hat seinen Job sehr gut gemacht, als er in der Schlussphase rein kam», sagt HSC-Trainer Misha Kaufmann nach der Partie. Der 36-Jährige zeigt sich sehr zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft: «Heute hat sehr vieles gepasst.»

Matchwinner Marjanac, der nach der Schlusssirene als bester Spieler des Heimteams ausgezeichnet wird, blickt mit einem breiten Grinsen im Gesicht auf die Partie zurück: «Die Verteidigung hat mir sehr gut geholfen. Ich habe zu Beginn ein paar einfache Bälle gekriegt, dann bin ich in einen Lauf gekommen», erklärt der 35-jährige Serbe, warum er in der Startphase sieben von acht (14. Minute) beziehungsweise acht von elf Würfen (20. Minute) auf seinen Kasten parieren konnte.

Auch Torhütertrainer Milos Cuckovic zeigt sich zufrieden mit seinen Schützlingen: «Das war sehr wichtig. So konnten wir dem BSV schon früh das Selbstvertrauen nehmen.»

Nur 13 Gegentreffer, das ist Saisonrekord

Die starke Leistung zwischen den Pfosten und generell in der Defensive führte dazu, dass der HSC gerade einmal 13 Gegentreffer kassierte, so wenige wie noch nie in dieser Saison. Und das, obwohl vom Torhütertrio der talentierte Leo Grazioli derzeit wegen eines Fingerbruchs pausieren muss.

Und auch offensiv liessen sich die Aargauer nicht anmerken, dass mit Diogo Oliveira ausgerechnet der Topskorer verletzt fehlt. Insofern muss es in den Ohren der Konkurrenz fast schon wie eine Drohung klingen, wenn Trainer Kaufmann sagt: «Wir konnten beweisen, dass wir die Qualität für solche Resultate haben. Aber ich bin überzeugt, dass noch mehr in diesem Team steckt. Zum Optimum haben doch noch ein paar Prozent gefehlt, aber das ist in Ordnung, die sparen wir uns für die Playoffs auf.»

Bis dahin dauert es noch ein paar Monate. Als nächstes steht für den HSC das Auswärtsspiel gegen GC Amicitia auf dem Programm. Weil die Partie vom neuen TV-Partner «Sport1» live übertragen wird, findet sie erst am Donnerstag, 3. Dezember, statt. Anpfiff ist um 19.15 Uhr.

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