Regionalsport-Oscars
Märchen des Jahres: Julia und Stefanie Marty

Alles hat ein Ende, auch das Sportjahr 2014. Somit ist es höchste Zeit, die Heldinnen und Helden des Regionalsports zu küren - sechs an der Zahl. Dies ist der erste Teil.

Rainer Sommerhalder
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Konnten in Sotschi zusammen die Bronzemedaille holen: Julia (links) und Stefanie Marty.

Konnten in Sotschi zusammen die Bronzemedaille holen: Julia (links) und Stefanie Marty.

Zur Verfügung gestellt

Die Eishockey-Zwillinge aus Nussbaumen bescheren dem Aargauer Sport einen ziemlich exklusiven Erfolg – den Gewinn einer olympischen Medaille. Auf dem Weg zu Bronze sind Stefanie und Julia alles andere denn Mitläufer im Schweizer Sensationsteam. Stürmerin Stefanie schiesst die Nati mit ihrem Tor gegen Russland in den Halbfinal, Verteidigerin Julia stemmt in Sotschi das grösste Arbeitspensum aller Nationalspielerinnen.

Wie überraschend der 4:3-Erfolg im Bronzespiel gegen Schweden ist, beweisen ausgerechnet Julia und Stefanies Eltern. Diese unterstützen die 26-jährigen Zwillinge zwar vor Ort in Russland, weil sie aber nur ein Visum bis zu den Entscheidungsspielen um Rang 5 bis 8 beantragt haben, erleben sie den sportlich bedeutendsten Augenblick im Leben ihrer Töchter letztlich doch zu Hause vor dem Fernseher.

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