Radquer
Mammutprogramm: 25 Rennen in 21 Wochen

Der Niedergösger Severin Sägesser beendet seine erste Elite-Saison in Belgien auf den Schlussrängen 32 und 29.

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Viel unterwegs: Der Niedergösger Radquer-Fahrer Severin Sägesser.

Viel unterwegs: Der Niedergösger Radquer-Fahrer Severin Sägesser.

August Widmer

Der Niedergösger Severin Sägesser ging am Wochenende in Belgien an zwei Radquer-Rennen an den Start. In Lille in der Nähe von Antwerpen belegte Sägesser bei der letzten Station der achtteiligen «bpost bank trofee» den 32. Schlussrang.

Obwohl er weit hinten starten musste, zeigte er ein starkes Rennen und verlor am Ende lediglich 3:47 Minuten auf den Sieger Mathieu van der Poel. Viel Pech bekundete Schweizer Meister Julien Taramarcaz. Nach zwei Defekten gab der Walliser das Rennen auf und fiel deshalb im Gesamtklassement noch auf den 14. Platz zurück. Bei den Junioren feierte WM-Pechvogel Johan Jacobs einen weiteren Triumph. Der zweimalige Schweizer Junioren-Meister aus Berg am Irchel gewann das Rennen mit einem Vorsprung von 22 Sekunden vor dem Holländer Thijs Wolsink.

25 Rennen in 21 Wochen
Einen Tag später, beim Superprestige-Event in Hoogstraten, fuhr Severin Sägesser auf Platz 29. Für den Niederämter war es wohl das letzte Rennen in seiner ersten Saison bei der Elite. Innert 21 Wochen bestritt Sägesser nicht weniger als 25 Rennen, vorwiegend in Holland und Belgien.

Besser als am Vortag lief es in Hoogstraten auch dem zweiten Schweizer im Feld, Julien Taramarcaz. Er beendete das Rennen auf dem 10. Platz. Der Tagessieg ging wiederum an den 20-jährigen Holländer Mathieu van der Poel. Es war dies bereits sein sechster Sieg im Jahr 2015 und der zehnte der laufenden Saison.

Bei den Junioren fuhr der Schweizer Johan Jacobs erneut aufs Podest. Hinter dem Belgier Eli Iserbyt belegte Jacobs den zweiten Platz.

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