2. Liga inter
Lenzburg: Ohne Aggressivität, Kampf und Freude am Werk

Der FC Lenzburg geht gegen Dulliken sang- und klanglos mit 0:5 unter. Die Chance zur Wiedergutmachung ergibt sich bereits am Donnerstag.

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Für einmal stolpert hier ein einzelner Spieler Dullikens. Doch gesamthaft stolperte der FCL mit 0:5.

Für einmal stolpert hier ein einzelner Spieler Dullikens. Doch gesamthaft stolperte der FCL mit 0:5.

Hans Peter Schläfli

Nach der völlig unglücklichen und auch unnötigen Niederlage im letzten Heimspiel gegen den FC Subingen, als man kurz vor Schluss der Partie den zweiten Treffer und damit die Besiegelung der vierten Niederlage hinnehmen musste, wollten die Spieler von Trainer Andi Hediger im Auswärtsspiel in Dulliken unbedingt wieder auf die Siegesstrasse zurückkehren

Die Gastgeber waren von Beginn an tonangebend und wollten ihrem Kontrahenten aus Lenzburg in aller Deutlichkeit zeigen, wer Chef auf dem Platz ist. So schnürten die Dulliker die Lenzburger richtiggehend in deren Platzhälfte ein. Die Einheimischen verpassten es aber, ihre spielerische Überlegenheit in gefährliche Torchancen umzumünzen.

Nach dem Dulliker Anfangsfurioso lösten sich die Lenzburger aus ihrer Umklamme-rung. Die beiden Mannschaften neutralisierten sich gegenseitig - so war das Spiel durch sehr viel Mittelfeldgeplänkel geprägt.

Der Ehrentreffer bleibt verwehrt

In der 27. Minute klingelte es ein erstes Mal im Tor der Gäste. Nach einer herrlichen Kombination stand Hazir Zenuni plötzlich frei vor Torwart Silvan Geissmann, wusste diesen gekonnt zu umspielen und das Leder pfannenfertig für seinen Sturmpartner Semir Bisevac aufzulegen.

Die Lenzburger liessen ihren Kampfgeist und den unbändigen Willen, dieses Spiel irgendwie noch auf ihre Seite kippen zu wollen, vollumfänglich vermissen.

Die zweite Halbzeit war noch keine Zeigerumdrehung alt, da zappelte das Lenzburger Netz erneut. So war es wiederum das sehr auffällige Sturmduo Bisevac und Zenuni, welches reüssieren konnte. Die Tore drei, vier und fünf folgten.

Die Gäste aus Lenzburg waren zwar bemüht, den Ehrentreffer zu erzielen. Sie stellten sich aber in ihren Angriffsbemühungen viel zu kompliziert und umständlich an.

So endete dieser Nachmittag mit einer desolaten 0:5-Klatsche. Die Chance zur Re-habilitation ergibt sich bereits am Donnerstag. In der heimischen Wilmatte wird Rothrist zum nächsten Derby empfangen.

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