Volleyball
Laufenburg-Kaisten wird von Jona in die Nationalliga B geschmettert

Nach der 2:3-Niederlage im ersten Spiel der Auf-/Abstiegsrunde in Jona unterlagen die Fricktaler auch im Heimspiel in Laufenburg dem NLB-Vertreter Jona klar mit 0:3.Somit steigt Smash 05 nach fünf Jahren im Oberhaus in die Nationalliga B ab.

Beat Hager
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Grosse Enttäuschung bei Smash 05 nach dem Abstieg.

Grosse Enttäuschung bei Smash 05 nach dem Abstieg.

Otto Lüscher

Laufenburg-Trainer Marc Fischer zeigte sich vor dem Heimspiel gegen Jona siegessicher. «Ich bin überzeugt, dass wir mit einem Sieg ein weiteres Spiel erzwingen und somit am kommenden Mittwoch zur alles entscheidenden dritten Partie erneut nach Jona reisen», sagte der 31-jährige Coach.

Obwohl Laufenburg nach der Startniederlage mental stark angeschlagen war und unter Druck stand, wähnte es sich bereit.

Frecher Beginn

Vor 600 Zuschauern in der prall gefüllten Sporthalle Blauen spielten die Fricktaler von Beginn weg keck auf, dennoch vermochten die Ostschweizer den umkämpften ersten Satz mit 25:21 für sich zu entscheiden. «Einzelne unnötige Fehler sowie unsere Unkonstanz machten im ersten Satz den Unterschied zugunsten von Jona aus», so Fischer.

Im zweiten Satz setzte sich die Klasse der Ostschweizer durch, während Laufenburg-Kaisten nicht zu seinem Spiel fand.

Dank einem überzeugenden Servicespiel von Diagonalangreifer Joel Roos erkämpften sich die Ostschweizer Punkt für Punkt und sicherte sich mit 25:15 auch den zweiten Satz. Alles klar machte Jona bereits im dritten Satz, welchen die St. Galler mit 25:17 für sich entschieden.

Während Jona, bis 2009 noch in den Niederungen in der 2. Liga, zusammen mit den mitgereisten Fans nach 16 Jahren die Rückkehr in die NLA feierte, stand für Laufenburg-Kaisten nach fünf Jahren in der höchsten Liga der Abstieg fest.

Ernüchterung bei Smash 05«Dieser Abstieg wurde wohl bereits im Spiel in Jona besiegelt, als wir einen 2:0-Vorsprung aus den Händen gaben. Über die gesamte Saison hatten wir mit viel Verletzungspech zu kämpfen und das Team konnte im letzten Heimspiel leider nicht mehr reagieren.

Sowohl von den finanziellen Mitteln wie auch aus geografischer Sicht haben wir hier in der Region einen schweren Stand und kämpfen von Jahr zu Jahr, um auch unserem starken Nachwuchs eine gute Basis zu bieten», so Frank Fischer, seit 37 Jahren im Verein und aktuell für Marketing und Sponsoring zuständig.

Grosse Enttäuschung

Trainer Marc Fischer zeigte sich nach Spielschluss verständlicherweise enttäuscht: «Die satten und platzierten Services von Roos hatten wir nicht im Griff. Dennoch glaubte ich bis Mitte des dritten Satzes voll an mein Team, doch letztendlich setzte sich Jona mit viel Selbstvertrauen durch.»

Wie sich das Kader in der kommenden NLB-Spielzeit präsentieren wird, ist gemäss Frank Fischer noch völlig offen. Und auch sein Sohn Marc wollte sich über seine Zukunft noch nicht in die Karten blicken lassen.

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