Volleyball

Laufenburg-Kaisten drehte Spiel in letzter Minute

Reto Pfund (rechts) entschärft zusammen mit Severin Hekele den Angriff des Gegners.

Reto Pfund (rechts) entschärft zusammen mit Severin Hekele den Angriff des Gegners.

Nach dem souveränen 3:0-Sieg im Hinspiel musste das NLB-Team von Volley Smash 05 Laufenburg-Kaisten am Samstag schwer kämpfen, um als Sieger vom Feld zu gehen. Nach über zwei Stunden Spielzeit siegten die Fricktaler mit 3:2.

Lange sah es nach einer Niederlage aus. Der erste Satz konnte Bern zu 14 gewinnen - bei den Fricktalern passte überhaupt nichts zusammen. Sie konnten die Services nicht kontrollieren und überzeugten auch im Angriff nicht. Die ersten Bälle des Spiels landeten allesamt im Netz oder blieben am gegnerischen Block hängen. Bern spielte kontrolliert und übernahm gleich das Zepter auf dem Feld. Von der Leichtigkeit aus dem Hinspiel war nichts zu sehen - Laufenburg-Kaisten musste resignieren und Spielertrainer Lucian Jachowicz meinte: «Wir haben nach dem Hinspiel wohl gedacht, es würde so locker weitergehen. Das Resultat war, dass sie uns total überfahren haben.»

Der Start in den zweiten Durchgang war nicht derart schlecht wie in den ersten - brillieren vermochten die Fricktaler zwar nicht, sie liessen die Berner aber auch nicht mehr davon ziehen. Erst gegen Satzende schlichen sich wieder mehr Eigenfehler ein und Bern erarbeitete sich einen dreiPunkte-Vorsprung. Und sie kamen dann auch zu drei Satzbällen, die die Fricktaler aber vorerst glücklich abwehren konnten. Trotzdem ging der Durchgang mit 26:28 ans Gastteam.

Pfund und Jost leiteten die Wende ein

Nun gelang der Start - endlich, mochten sich die rund 250 Zuschauer in der Sporthalle Blauen denken. Bis zum 11:8 verbrauchten die Berner bereits ihre beiden Timeouts. Danach kommen die Hauptstädter wacher und entschlossener aufs Spielfeld zurück und zogen auf 19:15 davon. Laufenburg-Kaisten fiel wieder in die alten Muster zurück und machten Fehler um Fehler. Für Zuspieler Jachowicz und Diagonalangreifer Dario Schmid kamen Mathias Jost und Reto Pfund aufs Feld. Ein letzter Verzweiflungsschlag der Fricktaler, der aber den Erfolg brachte.

Pfund setzte seine Angreifer optimal ein und leitete so die Wende ein - vom 15:19-Rückstand zum 25:21 Sieg! Die Spielfreunde kam zurück, und Laufenburg-Kaisten nutze jede Gelegenheit, um Punkte zu machen. In den Sätzen vier und fünf konnte Bern nicht mehr mithalten. Sämtliche fünf Angreifer auf dem Feld konnte Pfund einsetzten. «Wir sind ein ausgeglichenes Team und können mit Spielerwechseln einiges bewirken», so Coach Mike Fehlmann. 26:24 und 15:11 siegten die Fricktaler in den letzten zwei Durchgängen.

Nach dem zähen Sieg gegen Uni Bern folgt nun ein Doppelwochenende in der Romandie. Am Samstag spielt das NLB-Team um 15Uhr in Lausanne, am Sonntag um 14 Uhr in Genf.

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