Kunstturnen
Keine WM-Qualifikation in Japan wegen Beckenbruch: Anina Wildi aus Schafisheim muss verletzt abreisen

Die Schweizer Kunstturnerin Anina Wildi hat sich im Training zu den Kunstturn-Weltmeisterschaften in Japan beim freien Überschlag am Schwebebalken eine Verletzung am Becken zugezogen. Deshalb muss die Aargauerin auf die WM-Teilnahme verzichten und tritt demnächst die Heimreise an.

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Keine WM in Japan für Anina Wildi.

Keine WM in Japan für Anina Wildi.

Marcin Bielecki / EPA

Das Abenteuer Kunstturn-Weltmeisterschaften in Japan geht für Anina Wildi abrupt zu Ende: Die 18-Jährige hat sich am Rande der Weltmeisterschaften im japanischen Kitakyushu im Training bei einem Element am Schwebebalken verletzt. Dabei zog sich die Aargauerin eine Fraktur am linken Becken zu. Das teilt der Schweizerische Turnverband (STV) in einem Schreiben mit.

Nach ersten Behandlungen vor Ort gehe es Anina Wildi den Umständen entsprechend gut. «Ich konnte mich gut auf die Wettkämpfe vorbereiten. Mein Körper war bereit und das Podiumstraining ist mir sehr gut gelungen. Umso trauriger bin ich, dass ich meine aufsteigende Form nicht an den Wettkämpfen bestätigen kann,» wird Wildi in der Mitteilung zitiert. Auch gegenüber unserer Zeitung gab sie ein ähnliches Statement ab – allerdings noch, bevor sie sich verletzte. Die Vorfreude war riesig, nun ist der Traum vom Grossanlass jäh geplatzt.

Die Fraktur am linken Becken lässt einen Einsatz an den Weltmeisterschaften nicht zu. Die Aargauerin fällt bis auf Weiteres verletzungsbedingt aus. Die «Schofiserin» trete nun so bald wie möglich die Heimreise in die Schweiz für weitere medizinische Abklärungen an, schreibt der STV weiter.

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