Volleyball
KTV Riehen ist zuversichtlich, den Ligaerhalt zu schaffen

Trotz der Niederlage gegen Ecublens ist man bei NLB-Aufsteiger KTV Riehen zufrieden mit dem Saisonstart. Mit zwei Siegen und zwei Niederlagen hat man sich im Tabellenmittelfeld positioniert und Zuversicht für die kommenden Aufgaben gewonnen.

Alan Heckel
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Zu selten kam Riehen (in Blau) am gegnerischen Block vorbei. Junkov

Zu selten kam Riehen (in Blau) am gegnerischen Block vorbei. Junkov

Kaum hatte die Partie zwischen dem KTV Riehen und dem VBC Ecublens in der Sporthalle Niederholz angefangen, musste sie mehrere Minuten lang unterbrochen werden. Gästespielerin Nathalie Schneider war beim Versuch, einen Smash von Alessia Suja zu blocken, so unglücklich aufgekommen, dass die Kniescheibe aus dem Gelenk sprang. Die Szene wirkte bei den Waadtländerinnen nach, und sie verloren den ersten Durchgang mit 20:25.

Diesen Schwung konnte das Heimteam aber nicht in die folgenden drei Sätze mitnehmen. Man geriet jeweils schnell klar in Rückstand, sodass Assistenztrainer Michel Gerber, der seinen berufsbedingt abwesenden Chef Dominik Imark an der Linie vertrat, stets früh zum Time-out greifen musste. Die Ansprache verfehlte ihre Wirkung nicht, doch am Ende lagen dennoch stets die Gäste vorn (25:21, 25:17, 25:20).

Enttäuschte Riehenerinnen

«Das war unser schwächstes Saisonspiel», ärgerte sich Captain Jacqueline Tollari nach der 1:3-Niederlage und ergänzte: «Wir waren nicht so konsequent wie in den ersten drei Partien.» Gerber bemängelte derweil die Präzision im Riehener Spiel und musste feststellen, «dass wir nicht am oberen Limit agierten». Beim NLB-Aufsteiger übte man Selbstkritik und wollte die relative Unerfahrenheit auf diesem Niveau nicht als Grund für die Niederlage anführen. «Der Gegner hatte zwar gute Services, doch mit einer guten Leistung hätten wir sie geschlagen», sagte Gerber.

Grundsätzlich ist man in Riehen aber mit dem Saisonstart sehr zufrieden. Mit zwei Siegen und zwei Niederlagen hat man sich im Tabellenmittelfeld positioniert und Zuversicht für die kommenden Aufgaben gewonnen. Am Ende soll für das im Vergleich zur letzten Spielzeit nur geringfügig veränderte Team (zwei Zuzüge, drei Abgänge) der Ligaerhalt herausschauen. «Dass wir dieses Ziel erreichen können, zeigen die ersten Partien», findet Michel Gerber.

Ebenfalls optimistisch ist Jacqueline Tollari: «Uns muss einfach bewusst werden, dass uns die Gegner auf diesem Niveau weniger Chancen bieten. Wenn wir das verinnerlichen und alles füreinander geben, bleiben wir auch in der NLB.»

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