Schwingen
Kreuzbandriss: Mario Thürig ist weiter vom Pech verfolgt

Schock für Mario Thürig! Der Möriker Schwinger riss sich am Kilcherger Schwinget vor zwei Wochen das vordere Kreuzband am linken Knie. Dem 29-Jährigen droht eine weitere Pause.

Daniel Weissenbrunner
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Thürigs Jubel nach Sieg im Schlussgang beim Schwägalp-Schwinget
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Mario Thürig, rechts, besiegt Benji von Ah im Schlussgang.
Mario Thürig jubelt nach dem Sieg im Schlussgang gegen Benji von Ah.
Mario Thürig, links, schwingt gegen Arnold Forrer im 1. Gang.
Mario Thürig jubelt nach dem Sieg im Schlussgang gegen Benji von Ah.
Mario Thürig, oben, besiegt Benji von Ah im Schlussgang.
Mario Thürig, oben, gewinnt gegen Gerry Suess im 2. Gang.
Mario Thürigs Triumph auf der Schwägalp

Thürigs Jubel nach Sieg im Schlussgang beim Schwägalp-Schwinget

Keystone

Der neuerliche Rückschlag geschah am Saisonhighlight: Am Kilchberg-Schwinget verletzte sich Mario Thürig im Kampf gegen den Luzerner Joel Wicki so schwer, dass er den Wettkampf vorzeitig abbrechen musste.

Wie der Blick berichtet, ergab ein MRI in der Muttenzer Rennbahnklinik, dass das vordere Kreuzband am linken Knie angerissen ist. Eine Operation sei vorerst nicht nötig, so Thürig.

Für ihn ist es ein weiterer Rückschlag. Kein anderer Top-Schwinger ist in den letzten Jahren mehr über den Verletzungsteufel gestolpert als Thürig.

Knorpelschaden und Aussenbandriss

Nachdem er sein riesiges Potenzial jahrelang wegen eines gravierenden Knorpelschadens nicht ausspielen kann, erleidet er im letzten Juni nach einem erfolgrechen Saisonauftakt (Sieg am Basel-Städter und Solothurner) einen Aussenbandriss am Fuss sowie eine Ellenbogenblessur (Kapselzerrung- und Muskelverletzung).

Am 17. August bejubelt er dann auf der Schwägalp den grössten Sieg seit seinem Triumph am Innerschweizer 2006.

Arthroskopie in drei Wochen

Thürig gegenüber Blick: «Die Verletzung wird in den nächsten drei Wochen mit intensiver Therapie behandelt. Wenn das Band dadurch nicht zusammenwachsen sollte, werden die Ärzte zu einer Arthroskopie ansetzen.»

Der 15-fache Kranzfestsieger hadert mit dem Schicksal, wird er weiter zititert: «Ich habe mich so darauf gefreut, dass ich nach einer harten Saison das Leben wieder einmal so richtig geniessen kann. Doch stattdessen warten nun wieder viele zähe Stunden in der Klinik auf mich. Das ist schon sehr frustrieren.»