Ob Eggimann heute Abend auf Schalke zur Startformation zählen wird, ist offen. Während der Vorbereitungszeit und dem Trainingslager im portugiesischen Faro verlief alles in geordneten Bahnen. Einfach wirds für den Routinier nicht. Für die zwei Plätze in der Innenverteidigung gibt es mit Eggimann, Karim Haggui, Felipe und neu Johan Djourou mindestens vier Anwärter.

Djourou scheint fürs Erste gesetzt. Eggimann kämpft mit Haggui wohl um den Platz neben dem früheren Abwehrspieler von Arsenal. Der frühere Abwehrchef vom Karlsruher SC beurteilt die Ausgangslage wie folgt: «Ich weiss genau, dass mir der Stammplatz nicht geschenkt wird. An den Konkurrenzkampf habe ich mich in den vergangenen Jahren aber gewöhnt.»

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Mario Eggimanns Highlights in der Bundesliga

Djourou scheint seinen Wunschpartner gefunden zu haben und sagt: «Mario und ich verstehen uns auf und neben dem Spielfeld ausgezeichnet. Es wäre super, wen wir gegen Schalke zur Startformation zählen würden.»

Stellt sich letztlich doch noch die Frage, ob Eggimann Hannover Ende Saison nach fünf erfolgreichen Jahren verlassen wird. Zu Transfergerüchten will er keine Stellung nehmen. «Momentan konzentriere ich mich einzig auf Hannover», sagt der Verteidiger. «Alles andere kommt von selbst.»

Eine Rückkehr zum FC Aarau schliesst der frühere Junior des FC Küttigen nicht aus. Schliesslich spielte er von 1989 bis 2002 beim Verein vom Brügglifeld. Kehrt der verlorene Sohn etwa schon auf die Meisterschaft 2013/14 zu den Aarauern zurück?