FC Aarau

Kommt ein Ersatz für Stéphane Besle? Was passiert mit Siegfried?

Wer ersetzt Stéphane Besle beim FC Aarau?

Wer ersetzt Stéphane Besle beim FC Aarau?

Ungewöhnlich früh hat der FC Aarau die Rückrunden-Vorbereitung aufgenommen: Bereits am dritten Tag des neuen Jahres bat Trainer Marinko Jurendic zur ersten Einheit.

Dabei konnte er die vier Langzeitverletzten Miguel Peralta, Juan Pablo Garat, Olivier Jäckle und Arxhend Cani wieder im Mannschaftstraining begrüssen – sie alle verpassten die Vorrunde mehr oder weniger komplett.

Noch nicht zurück im Kreis der Teamkollegen ist der Kroate Petar Misic, der nach seinem Kreuzbandriss weiterhin in der Reha steckt und in dieser Saison kaum nochmals zum Einsatz kommen wird.

Petar Misic ist immer noch verletzt

Petar Misic ist immer noch verletzt

Wie üblich dürfen sich in der einmonatigen Vorbereitungsphase und im Trainingslager vom 15. bis 22. Januar in Spanien einige Nachwuchstalente präsentieren: Heuer sind dies Jan Burkard (17, Abwehr), Matija Randjelovic (16, Mittelfeld) und Noah Lüscher Boakye (16, Sturm). Zudem wird der Ex-FCA-Junior Edmond Ramadani (19) mittrainieren, auch wenn eine Einigung mit seinem bisherigen Arbeitgeber GC noch ausstehend ist. Geplant ist, dass in der Rückrunde die jungen Spieler forciert und somit auf ihre Profi-Tauglichkeit geprüft werden.

«Kein Schnellschuss»

Nicht mehr zum Kader gehört Routinier Stéphane Besle (33). Der Elsässer beginnt in diesen Tagen in Neuenburg die Ausbildung zum Polizisten. Dass Sportchef Sandro Burki bis zum Rückrundenstart am 5. Februar gegen Schaffhausen Abwehr-Ersatz für Besle verpflichtet, ist eher unwahrscheinlich: «Einen Schnellschuss wird es nicht geben. Nur wenn es langfristig Sinn macht.»

«Einen Schnellschuss wird es nicht geben. Nur wenn es langfristig Sinn macht.»

«Einen Schnellschuss wird es nicht geben. Nur wenn es langfristig Sinn macht.»

Offen ist, ob es weitere Abgänge geben wird. Potenzial besteht jedenfalls: So dürfte sich Mittelfeldspieler Michael Siegfried (29) über den Jahreswechsel mit einem Transfer beschäftigt haben. Seine Vorrunde war wegen seiner Reservistenrolle zum Vergessen. Wenn sich die Perspektiven des Berner Oberländers unter Trainer Jurendic nicht verbessern, könnte er Aarau trotz Vertrag bis 2019 verlassen. Zudem gilt: Spielern mit auslaufendem Vertrag, die bereits jetzt die Möglichkeit zum Wechseln haben und mit denen Sportchef Burki nicht mehr plant, werden keine Steine in den Weg gelegt.

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