Dass es tabellarisch um nichts Nennenswertes mehr ging, mag einer der Gründe dafür gewesen sein, dass es lediglich 65 Zuschauer waren, die sich das Spiel auf der KEBA anschauen wollten.

Starker Beginn

Wie so oft in dieser Saison begannen die Aarestädter die Partie sehr stark. Die gut aufgestellte Defensive erlaubte den Gästen kaum Chancen und im Angriff konnten mehrere gute Möglichkeiten herausgespielt werden. Leider mangelte es, wie ebenfalls oft in dieser Saison, an der nötigen Kaltblütigkeit und Effizienz im Abschluss, weshalb es den Platzherren in dieser dominanten Phase nicht gelang, in Führung zu gehen.

Auch die erste Strafe gegen den SC Rheintal in der 11. Minute brachte im Powerplay nicht das erhoffte erste Tor für die Argovia Stars. Im Gegenteil schien dies eher eine Art Wendepunkt zu sein, der in eine zweite Drittelshälfte führte, in welcher die jungen Aargauer den Faden verloren und unsicher wurden. Entsprechend kamen auch die Ostschweizer besser ins Spiel. Das Drittel endete torlos.

Schwaches Mitteldrittel

Der zweite Abschnitt begann für die Stars so, wie der erste geendet hatte: Verunsichert und scheinbar orientierungslos wurde teilweise geradezu chaotisch agiert, was den Rheintalern dabei half, ihrerseits immer besser ins Spiel finden. Die zu erwartende Folge war dann in der 27. Minute der Führungstreffer für die Gäste.

Leider konnten die Gastgeber nicht konstruktiv reagieren sondern gaben ihrem Frust durch teilweise unnötige Strafen Ausdruck, was nicht dazu beitrug, wieder Ordnung ins Spiel zu bringen. Am Ende des Drittels konnte man froh sein, nicht höher in Rückstand geraten zu sein.

Verbesserter Schlussabschnitt

Es war sehr erfreulich, zu sehen, dass die junge Mannschaft des Coachingduos Wehrli / Renggli mit positiver Haltung und deutlich verbessert aus der Pause wieder aufs Eis kam. Offenbar war es gelungen, den Mannschaftsgeist wieder zu finden und die kleinen wichtigen Dinge wurden wieder mit Disziplin und konzentriert richtig gemacht.

Somit eroberten die Aargauer sich auch wieder mehr Spielanteile und kamen zu Chancen, von denen sie dann eine in der 48. Minute durch Gusset auf Pass von Colangelo zum verdienten Ausgleich nutzen konnten. Das Spiel wogte ab dann ausgeglichen hin und her und brachte Chancen auf beiden Seiten.

Da diese jedoch nicht verwertet werden konnten, musste die Verlängerung die Entscheidung bringen. In dieser hatten die Gäste das bessere Ende für sich, indem sie in der 62. Minute das entschiedene Tor schossen und somit den Schlusspunkt unter die vom spielerischen Gehalt her mässige Partie setzten.

Restprogramm mit zwei Heimspielen zum Saisonabschluss

Es folgen nun drei Auswärtspartien in Reinach, Uzwil und gegen den SC Rheintal, bevor dann die beiden letzten Saisonspiele anstehen, beide auf der KEBA in Aarau. Am 26.2.2019 um 20 Uhr geht es gegen die Red Lions aus Reinach und zum Abschluss am 2.3.2019 um 17.30 Uhr gegen den EHC Uzwil.