Rapperswil

FC-Aarau-Chaoten werfen Petarde auf Polizisten – zwei Verletzte

Anhänger des FC Aarau haben vor dem Auswärtsspiel gegen Rapperswil-Jona mehrere Knallkörper gezündet. Dabei zogen sich zwei St. Galler Kantonspolizisten Verletzungen zu. Einer musste eine Brandwunde im Spital behandeln lassen.

Der FC Aarau besiegte Rapperswil-Jona am Donnerstag mit 3:2. Vor der Partie kam es zu unschönen Szenen: Eine halbe Stunde vor Spielbeginn warfen Aarauer Fans aus dem Pulk heraus einen Böller auf zwei Polizisten. Er traf einen der beiden am Rücken und explodierte. Er erlitt eine faustgrosse Brandverletzung, wie die St. Galler Kantonspolizei mitteilt. Er musste sich im Spital behandeln lassen. Beide Ordnungshüter erlitten ein Hörtrauma. Die Verletzungen müssen von Fachärzten abgeklärt werden.

Wer den Knallkörper geworfen hat, ist unbekannt. Die Polizei ermittelt.

Schon zuvor zündeten die Anhänger Knallkörper. Ein erstes Mal knallte es, als die knapp 100 Fans Rapperswil mit dem Schiff erreichten. Mit dem Zug fuhren sie weiter nach Schmerikon und zündeten auch dort Böller.

Teures Feuerwerk im Stadion

Auch im Stadion machten die angereisten FCA-Fans auf sich aufmerksam: Jeweils zu Beginn der ersten und der zweiten Halbzeit zündeten sie zahlreiche Pyro-Fackeln, Rauchpetarden und Raketen. Schiedsrichter Adrien Jaccottet musste die Partie für einige Minuten unterbrechen. Das ebenfalls anwesende FCA-Führungsduo Alfred Schmid (Präsident) und Roger Geissberger (Vizepräsident) war wütend und enttäuscht vom Verhalten der Fans - vor allem auch, weil die Zündelei die Klubkasse um mehrere Tausend Franken erleichtern wird. (wen/mwa)

Teure Rauchzeichen aus dem FCA-Fanblock in Rapperswil-Jona

Teure Rauchzeichen aus dem FCA-Fanblock in Rapperswil-Jona

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