Fussball

Knall im Aargauer Fussballverband: Präsident Aemisegger ahnte nichts von den Kündigungen

AFV-Präsident Hans Aemisegger.

AFV-Präsident Hans Aemisegger.

Was ist los im Aargauischen Fussballverband (AFV)? Was ist der Grund für die Kündigungen von Geschäftsführer Hannes Hurter, seinem Stellvertreter Jonas Manouk und dem Leiter Spielbetrieb, Marc Grütter? Was ist zwischen dem Geschäftsstellen-Team auf der einen Seite und Präsident Hans Aemisegger auf der anderen Seite vorgefallen?

Es ist schwierig, zum jetzigen Zeitpunkt Antworten auf diese Fragen zu finden. Ursache des Zwists zwischen Aemisegger und dem Duo  Hurter/Manouk könnten unterschiedliche Vorstellungen im operativen Geschäft sein. Was genau passiert ist, wollen momentan weder Aemisegger noch Hurter verraten. Wer bringt Licht ins Dunkel? Aemisegger spielt momentan auf Zeit und sagt: «Meine Vorstandskollegen und ich wurden von den Kündigungen überrascht. Wir werden uns in den nächsten Tagen intensiv mit der entstandenen Personallücke auf der Geschäftsstelle auseinandersetzen und zu gegebener Zeit informieren.»

Während der beiden Präsidentenkonferenzen der Aargauer Amateurklubs am Dienstag (4./5. Liga) und am Donnerstag (2./3. Liga) in Gebenstorf wird sich Aemisegger erst einmal den Fragen der Vereinsverantwortlichen stellen müssen. Es werden unangenehme Fragen sein. Man darf gespannt sein, was die Zukunft bringen wird. Wer weiss? Vielleicht kommt es trotz der angespannten Ausgangslage noch zu einer Versöhnung. Für die Zukunft des Aargauischen Fussballverbandes wäre es zweifellos die beste Lösung.​

Autor

Ruedi Kuhn

Ruedi Kuhn

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