Quasi im Gleichschritt starteten die Männer und Frauen mit den beiden Doppeln in die Partie. Auf die Sekunde genau sicherten Guido Huber und Takahiro Hiramatsu den Badenern und Lea Müller und Anina Schlittler den Argovianern den ersten Sieg. Im zweiten Männerdoppel sah es zunächst nach einem Heimerfolg für Christian Schlittler und Pascal Knecht aus. Die Badener Marc Lutz und Tobias Balcon kämpften sich jedoch zurück und gewannen in drei Sätzen. Auch Patricia Balcon vermochte zu Beginn des Spieles ihre Aussenseiterchance gegen Müller zu wahren. Mit viel Laufbereitschaft zwang sie diese zu Fehlern. Für den Satzgewinn reichte es jedoch nicht, und im zweiten Durchgang zeigte Müller, wieso sie zurzeit die Nummer 1 im Kanton ist. Immer schnell am Ball, mit viel Druck in den Schlägen und ohne Fehler glich sie die Gesamtpartie zum 2:2 aus.

Mit Knecht ist wieder zu rechnen

Nach einer verletzungsbedingt kurzen letzten Saison zeigte der Fislisbacher Knecht im ersten Männer-Einzel gegen Hiramatsu, dass dieses Jahr wieder mit ihm zu rechnen ist. Mit vollem Einsatz verlangte er dem Japaner alles ab, auch wenn es zum Satzgewinn noch nicht reichte. Im zweiten Männereinzel duellierten sich Schlittler und Balcon wie im vergangenen Jahr über drei lange Sätze, wobei Balcon dieses Mal das bessere Ende für sich behielt. «Knappe Spiele kann man nicht immer gewinnen, aber es hat Spass gemacht», sagte Schlittler nach dem Match. «Es ist für unsere Mannschaft sehr wichtig, dass wir Freude haben und solid spielen.»

Revanche im November

Mit dem dritten Männereinzel, dem Spiel der beiden Routiniers Daniel Kokot gegen Huber, wurde die Partie endgültig für die Gäste entschieden. Daran konnte auch der Argovia-Sieg im Mixed nichts mehr ändern. Huber zeigte sich dementsprechend zufrieden: «Wir sind sicher gut in die Saison gestartet, was auch wichtig ist, um ein bisschen Abstand gegen die Abstiegsplätze herauszuholen». Der Badener Captain denkt aber auch schon weiter: «Wenn es uns gelingt, uns im Mittelfeld zu behaupten, können wir später in der Saison auch neue Spieler einsetzen. Jetzt versuchen wir einfach, aus jedem Spiel das Beste zu machen». Auch wenn die Argovia-Männer und die Badener-Frauen heute nicht reüssieren konnten, Gelegenheit zur Revanche gibt es schon bald, an den Aargauer Meisterschaften im November.