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Keller und das EKZ-Team gewinnen am drittschnellsten Brugger Abendrennen

Mit dem Sieg von Jan Keller (Hinteregg) geht das fünfte Brugger Abendrennen zu Ende. Bei dem im Rahmen dieses Rennens ausgetragenen Team-Event schwingt die EKZ-Mannschaft obenaus. Der Temposchnitt war enorm hoch.

August Widmer
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Reto Stäuble, Fabian Lienhard, Moreno Angst und Patrik Kottmann (von links) gewannen den Team-Wettbewerb

Reto Stäuble, Fabian Lienhard, Moreno Angst und Patrik Kottmann (von links) gewannen den Team-Wettbewerb

August Widmer

Das fünfte Brugger Abendrennen war eine spezielle Prüfung. Es beinhaltete wie gewohnt ein Kriterium. Da dieses jedoch nur über 40 Runden (38,4 km) führte, wurde es mit einem Schnitt von 47,702 km/h abgespult. Es war dies die drittschnellste in den vergangenen 47 Jahren im Brugger Schachen je erzielte Geschwindigkeit in einem Massenstart-Rennen.

Der Sieg ging den Zürcher Oberländer Jan Keller (Hinteregg). Keller schwang vor Fabian Lienhard, Moreno Angst und Patrik Kottman obenaus. Diese drei Fahrer gehören dem EKZ-Team an. Die von Kurt Bürgi geleitete Mannschaft schaffte den Sieg im Team-Event, zu dem nebst dem Kriterium weiter ein Ausscheidungsfahren, Mannschaftsfahren, Zwei-Runden-Sprint, km-Zeitfahren und Punktefahren zählten.

Acht Vierer-Mannschaften buhlten um den Erfolg. Darunter befanden sich etliche Fahrer der nationalen Spitze. Es wurden denn auch hervorragende Resultate nicht nur im Kriterium erzielt. So schaffte es Fabian Lienhard im Kilometer-Zeitfahren in die Nähe des bestehenden Rekordes. Dabei liess er Bahnspezialist Tristan Marguet um drei Sekunden hinter sich. Im Zwei-Rundensprint düpierte Altmeister Christian Eminger seine Konkurrenten, von denen er gut und gerne der Vater sein könnte, mit einem Angriff gleich nach dem Start und zog bis ins Ziel durch.

Die starke Beteiligung führte nicht nur dazu, dass ein Rekordfeld von 67 Fahrern an den Start ging. Auch die Gelegenheitsfahrer kamen im Schachen nicht zum Zuge. Obwohl es sich bei dabei durchwegs um ehemalige Elite-Fahrer handelt, kam der Beste von ihnen, Peter Oeschger, im Kriterium erst auf den 18. Rang.