Volleyball
Kalte Dusche zum Saisonstart

Laufenburg-Kaisten unterliegt zum NLA-Auftakt Aufsteiger Schönenwerd mit 0:3. Im zweiten Satz fielen die Fricktaler in ein Loch und fanden bis Spielende nicht mehr zu ihren Stärken.

Marc Fischer
Merken
Drucken
Teilen
Kalte Dusche zum Saisonstart

Kalte Dusche zum Saisonstart

Die äusseren Rahmenbedingungen stimmten: TV-Spiel, 500 Zuschauer und eine tolle Stimmung in der Sporthalle Blauen. Leider war das Spiel dann nicht nach dem Geschmack der Fricktaler. Im zweiten Satz fielen sie in ein Loch und fanden bis Spielende nicht mehr zu ihren Stärken. Der starke Aufsteiger Schönenwerd liess sich nicht zweimal bitten und nahm die beiden Punkte mit nach Hause.

Der erste Satz verlief über weite Strecken ausgeglichen. Den Akteuren war die Nervosität vor der TV-Kulisse (das Spiel ist am Mittwoch ab 20 Uhr auf dem Schweizer Sportfernsehen zu sehen) nicht anzumerken. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit umkämpften Ballwechseln.

Jan Schnider macht die Differenz

Als Erstes konnte Schönenwerd nach zwei verunglückten Angriffen von Laufenburg-Kaisten davon ziehen. Die Reaktion folgte jedoch umgehend. Die Fricktaler kamen mit Blocks zurück ins Spiel. Gegen Satzende machte der beinahe fehlerlose Jan Schnider den Unterschied zu- gunsten Schönenwerds aus. Zuerst servierte er zwei Asse am Stück und in der Folge verwertete er die Bälle aus dem Hinterfeld.

Laufenburg-Kaisten wollte im zweiten Satz unbedingt eine Reak-
tion zeigen. Dies misslang den Fricktalern aber gründlich. Mit vielen Ungenauigkeiten schenkten sie Schönenwerd Punkt um Punkt, während die Solothurner ihre Angriffe konsequent abschlossen und nun auch über die Mitte regelmässig punkteten. Weder Time-outs noch Spielerwechsel konnten eine Wende bringen und so ging der Satz mehr als deutlich an Schönenwerd.

Kein Mittel gefunden

In der folgenden 10-minütigen Pause versuchten sich die Fricktaler nochmals zu sammeln. Tatsächlich kam Laufenburg-Kaisten aggressiver aus der Kabine. Schönenwerd hielt aber dagegen und als die Annahme von Laufenburg-Kaisten erneut ungenau wurde, nützten die Gäste dies umgehend aus, um erneut davonzu- ziehen. Die Fricktaler gaben zwar bis zuletzt nicht auf, fanden aber gegen die kompakten und fehlerfreien Schönenwerder kein Mittel.

Nun gilt es für Laufenburg-Kaisten, die richtigen Schlüsse aus dieser Niederlage zu ziehen, um im nächsten Heimspiel dem Publikum eine besser Performance zu bieten. Zunächst stehen nun aber drei Auswärtsspiele auf dem Programm, das erste davon am kommenden Samstag um 18 Uhr in Genf gegen Chê-
nois, das seine Auftaktpartie gegen Lugano 3:0 gewinnen konnte.