Fussball
Jubiläumsturnier wurde zum Erfolgsturnier

Der zehnte AEK Kids Cup fand in der CIS Hallein Solothurn einen positivenAbschluss. Der organisierende FC schnitt dabei sehr erfolgreich ab.

Thierry Debieux
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Kaiseraugst gewinnt den AEK-Kids-Cup in Solothurn.
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Der FC Solothurn A enttaeuscht ueber den 2. Plartz am AEK-Kids-Cup in Solothurn.
FC Kaiseraugst (Orange) gegen den FC Solothurn A (rot) waehrend dem AEK-Kids-Cup Finalspiel in Solothurn.
„Jubiläumsturnier wurde zum Erfolgsturnier“
FC Kaiseraugst (Orange) gegen den FC Solothurn A (rot) waehrend dem AEK-Kids-Cup Finalspiel in Solothurn

Kaiseraugst gewinnt den AEK-Kids-Cup in Solothurn.

Marcel Bieri

Damals vor zehn Jahren wurde das Fussballturnier an einem Tag ausgetragen. Inzwischen hat sich dieser Cup zum grössten Nachwuchs-Hallen-Fussballturnier im Kanton Solothurn entwickelt: Es spielen während dreier Tage 50 Mannschaften in den Kategorien F–D. Das bedeutet, dass über 500 Kinder um den Turniersieg kämpfen.

Für die Juniorenabteilung des FC Solothurn war die Jubiläumsaugabe sehr erfolgreich. Am Freitag gewannen die Solothurner die U12-D-Junioren Konkurrenz und am Samstag stand am Ende die U9 bei den F-Junioren ganz zuoberst. Am letzten Spieltag ging es bei den F-Junioren um die Wurst. Solothurn musste sich nur Kaiseraugst geschlagen geben.

Sinnvolles Spielsystem

Oberste Priorität an diesem Fussballturnier hatten sicher die Freude und der Spass. Dank dem modernen Spielsystem, das es ermöglicht. Normalerweise haben die Finalisten eines Turniers mehr Spiele als die anderen Mannschaften – nicht so am AEK Kids Cup.

Indem die auf den hinteren Plätzen die Ränge ausspielen und nicht einfach eine Rangliste nach Punkten, Direktbegegnungen oder Tordifferenz erstellt wird, haben diese Mannschaften praktisch gleich viele Spiele wie die Finalisten. Ein System, das an solchen Junior-Turnieren durchaus sinnvoll ist.

Ohne schwere Verletzungen

Ronald Vetter, OK-Präsident des Turniers und technischer Leiter des FC Solothurn, war überaus zufrieden mit den spielerischen Leistungen seiner Junioren. Angesprochen auf die Zufriedenheit der gesamten Organisation, äusserte sich Vetter sehr positiv. Die Tatsache, dass es keine schweren Verletzungen oder sonstige Zwischenfälle gab, trägt einen wesentlichen Teil zu dieser positiven Bilanz bei.

Erwähnenswert ist aber auch das vorbildliche Verhalten der Trainer und Eltern. Unter diesen Vorrausetzungen herrschte eine sehr gute Stimmung bei allen Beteiligten. Vetter sprach zudem auch ein grosses Lob für alle freiwilligen Helfer aus. «Ohne sie wäre ein solcher Anlass nicht umsetzbar», gab er zu Protokoll.

Die zehnjährige Erfahrung, die der OK-Präsident gesammelt hatte, spiegelte sich vollumfänglich im Turnierverlauf wider. Langsam schlich sich eine gewisse Müdigkeit in das Gesicht des Organisators, die dreitägigen Anstrengungen sind nicht spurlos an ihm vorbeigegangen. Umso eindrücklicher war dann der folgende Satz: «Wenn ich die Freude der Kinder sehe, entschädigt das die Arbeit bei weitem.»