Der Eklat in der Badi Suhr um FCA-Stürmer Patrick Rossini inklusive Polizeieinsatz wirft hohe Wellen. Rossini und seine Familie wurden nach einer Auseinandersetzung mit der Badi-Leitung aus dem Schwimmbad geworfen. Eleonora, die Ehefrau des FC-Aarau-Stürmers, fühlte sich und ihre Familie diskriminiert.

Steve Radam, Betriebsleiter der Badi Suhr, hat am Freitag auf der Facebook-Seite der Badi eine Stellungnahme zum Vorfall veröffentlicht. Im Wortlaut: 

"In einem öffentlichen Bad gibt es Regeln, damit ein angenehmes und vor allem sicheres Erlebnis für alle Gäste möglich ist. Aus diesem Grund ist das Schwimmbecken mit einer Tiefe von über 2m für Schwimmer reserviert. Als Schwimmer gilt, wer mindestens 50 Meter sicher und ohne Pause schwimmen kann. Wer das nicht kann, sollte sich aus Sicherheitsgründen nur in einem Becken aufhalten, in welchem er auch stehen kann. Darauf wurde Herr Rossini mehrfach freundlich hingewiesen. Als er diesen Aufforderungen nicht nachkam, wurde ihm mitgeteilt, dass auch er sich entweder an die geltenden Regeln hält oder das Bad verlassen muss. Daraufhin zeigte sich Herr Rossini nicht einsichtig und wir mussten ihn und seine Familie durch die Polizei aus dem Bad begleiten lassen.

In der Badi Suhr - Buchs - Gränichen gehen jährlich über 70.000 Besucher ein und aus. Darunter auch Grössen aus der Wirtschaft, der Politik und dem Sport. Jeder unserer Gäste schätzt die Ordnung und die Sauberkeit sowie die Diskretion in unserem Schwimmbad. Für alle sie gelten die gleichen Regeln."

Angefangen hat alles mit der Bitte der Bademeisterin, Papa Rossini und sein fünfjähriger Sohn mögen das Schwimmerbecken verlassen und sich in den Nichtschwimmerbereich begeben. In den Augen der Mutter ein No-Go. Sie sagt zur "AZ": Unser Sohn Leonardo ist fünf Jahre alt und kann gut schwimmen. Jedes Mal, wenn wir in der Badi Suhr waren, hat er sich in Begleitung von mir oder von meinem Mann im grossen Schwimmerbecken abgekühlt. Obwohl er schwimmen kann: Wir würden Leonardo nie alleine ins grosse Becken gehen lassen."