Alles klar, alles fix, alles in trockenen Tüchern! Am Donnerstagmorgen bestätigt der FC Aarau, was die «AZ» bereits Anfang Woche verkündet hat: Der FCA leiht Mickael Almeida vom FC Sion für die am Samstag beginnende Saison 2018/19 aus.

Sion-Boss Christian Constantin und Aarau-Sportchef Sandro Burki hatten bereits am Wochenende alles klar gemacht. Die Walliser leihen den 19-jährigen Almeida für ein Jahr an den FC Aarau aus. Einzige Bedingung: Die Aarauer müssen die Lohnkosten für den talentierten Stürmer übernehmen.

«Sandro Burki und ich haben uns bezüglich des Transfers von Almeida geeinigt», sagt Constantin. «Ich gehe davon aus, dass der Leihvertrag am späten Montagnachmittag oder am Dienstag unterschrieben wird. Ich freue mich für Almeida und hoffe, dass er beim FC Aarau möglichst viel Spielpraxis bekommen wird.»

Das wird er! Mit Sicherheit! Was Almeida in den Testspielen gegen den FC Thun (3:2) und gegen den FC Basel (4:1) gezeigt hat, war Extraklasse. Almeida dürfte bereits zum Saisonauftakt am nächsten Samstag im Heimspiel gegen Servette spielberechtigt sein. «Ich fühle mich wohl beim FC Aarau», sagte der trickreiche und torgefährliche Offensivspieler schon in der vergangenen Woche. «Die Stimmung innerhalb der Mannschaft ist ausgezeichnet, Ich hoffe, dass ich meinen Teil für eine erfolgreiche Saison beitragen kann.» 

Was passiert mit Karanovic?

Bleibt die Frage, welche Konsequenzen die Verpflichtung Almeidas für Goran Karanovic haben wird. Man darf gespannt sein, ob der 30-jährige Mittelstürmer ebenfalls unter Vertrag genommen wird. Geht es nach dem Willen von Trainer Patrick Rahmen, wird nicht nur Almeida sondern auch Karanovic in der kommenden Saison für den FC Aarau spielen. Die entscheidende Frage: Kann der FC Aarau beide Spieler finanzieren oder nicht? ​

Goran Karanovic (r.) hat den Torriecher nicht verloren – doch reicht das für ein Engagement bei Aarau?

Goran Karanovic (r.) hat den Torriecher nicht verloren – doch reicht das für ein Engagement bei Aarau?