Duathlon

Jetzt ist die Verschiebung auf Frühling 2021 fix: Im Jahr 2020 gibt es keinen Powerman

Jens-Michael Gossauer (M.) sowie die Belgier Diego van Looy (l.) und Seppe Odeyn (r.) werden 2020 die Aussicht vom Heiternplatz nicht geniessen können.

Jens-Michael Gossauer (M.) sowie die Belgier Diego van Looy (l.) und Seppe Odeyn (r.) werden 2020 die Aussicht vom Heiternplatz nicht geniessen können.

Der Duathlon-Grossanlass in Zofingen wird inklusive ITU-Langdistanz-WM vom September 2020 in den Mai 2021 verschoben.

«Es waren letztlich verschiedene Gründe, die den Ausschlag für eine Verschiebung gegeben haben», sagt Powerman-Zofingen-OK-Präsident Stefan Ruf. Wenig überraschend haben alle direkt oder indirekt mit der Corona-Pandemie zu tun.

«Der Hauptgrund waren die Verschärfungen des Bundes in den vergangenen Wochen», erklärt Ruf, «die Einreisebeschränkungen schreiben Menschen aus gewissen Ländern eine zehntägige Quarantäne vor. Das ist den Athletinnen und Athleten nicht zuzumuten. Ausserdem wurden auch die Bestimmungen für Veranstalter verschärft. Mit der 300-Personen-Regel hätten wir noch leben können, mit 100 aber nicht. Zu guter letzt wäre es für die Reputation unseres Anlasses schlecht gewesen, wenn etwas passiert wäre.»

OK-Präsident Stefan Ruf freut sich bereits jetzt darauf, im Ziel die Finisher wieder zum empfangen.

OK-Präsident Stefan Ruf freut sich bereits jetzt darauf, im Ziel die Finisher wieder zum empfangen.

Mit den neuen Datum bieten sich neue Chancen

Im Jahr 2020 wird es also weder eine Duathlon-Langdistanz-Weltmeisterin noch einen -Weltmeister geben. Im kommenden Jahr müssen die Sportlerinnen und Sportler dafür nicht so lange wie üblich warten: «Wir haben ein gutes Datum im Kalender gefunden und uns mit dem internationalen Verband auf das Wochenende vom 29. und 30. Mai geeinigt», freut sich Stefan Ruf.

«Der Anlass wird in gewohntem Rahmen inklusive Langdistanz-WM über die Bühne gehen. Der Powerman-Samstag wird zudem, wie bereits für dieses Jahr geplant, ausgebaut.»

Mit der Verschiebung in den Frühling bieten sich den Organisatoren auch neue Chancen, was das Teilnehmerfeld betrifft. «In den 1990er-Jahren hat der Powerman bereits im Frühling stattgefunden und man hat dort die höchsten Teilnehmerzahlen erreicht», sagt Ruf.

«Ausserdem könnte es sein, dass so der eine oder andere starke Triathlet an den Start gehen kann.» Und sollte die Pandemie im Frühling immer noch für grössere Einschränkungen sorgen, hätten die Zofinger Veranstalter noch Ausweichmöglichkeiten im gleichen Jahr. Bereits jetzt steht fest, dass 2021 sicher kein zweiter Powerman Zofingen durchgeführt wird. Wie es dann bezüglich Austragungstermin in den kommenden Jahren aussieht, ist noch nicht festgelegt worden. «Das entscheiden wir nach dem Anlass im Mai», sagt Ruf.

Finanziell ist die Ver­schiebung zu stemmen

Auch was die künftige Organisationsform betrifft, bleiben Fragezeichen. «Das haben wir noch nicht entschieden», erklärt Ruf. «Wichtig ist für uns momentan der Fakt, dass wir trotz Verschiebung finanziell über die Runden kommen.»

Bereits jetzt ist das Organisationskomitee mit voller Kraft an den Vorbereitungen für den Powerman Zofingen am 29. und 30. Mai 2021. Denn: «So lange geht es bis dahin ja nicht mehr.» Stefan Ruf und sein Team sind zuversichtlich, dass es dann mit dem 32. Powerman Zofingen klappen wird: «Allerdings müssen wir wohl in Zukunft mit einer gewissen Unsicherheit einfach leben.»

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