Handball NLA

Heimvorteil für Playoff-Viertelfinals gesichert: Der HSC Suhr Aarau besiegt Pfadi Winterthur auswärts 31:27

HSC-Flügel David Poloz (r.) und seine Teamkollegen könnten sich den Heimvorteil für die Playoff-Viertelfinals mit einem Punktgewinn bei Pfadi Winterthur sichern.

HSC-Flügel David Poloz (r.) und seine Teamkollegen könnten sich den Heimvorteil für die Playoff-Viertelfinals mit einem Punktgewinn bei Pfadi Winterthur sichern.

Der HSC Suhr Aarau gewinnt die zweitletzte Partie der Finalrunde in der NLA auswärts bei Pfadi Winterthur mit 31:27. Damit macht die Mannschaft von Trainer Misha Kaufmann alles klar und sichert sich den dritten Platz und den Heimvorteil für die Playoff-Viertelfinals vorzeitig.

Was für ein Start des HSC Suhr Aarau! Nach etwas mehr als sechs Minuten Spielzeit trifft Co-Captain Tim Aufdenblatten bereits zum 5:2. Im Gegensatz zu den letzten Spielen bekundet die Mannschaft von Trainer Misha Kaufmann auswärts gegen Pfadi Winterthur keine Anlauf-Schwierigkeiten. So sieht sich das heimische Trainerduo Brüngger/Cvetkovic bereits sehr früh zum ersten Timeout genötigt.

Vorerst ändert sich dadurch allerdings nichts. Die Gäste bauen ihre Führung unter dem Lead von Aufdenblatten zwischenzeitlich auf bis zu fünf Tore aus. Nach etwas mehr als zehn Spielminuten führt der HSC in Winterthur mit 8:3.

In der Folge zeigt sich der HSC  offensiv in zwei, drei Situationen etwas weniger zwingend und Pfadi nutzt die daraus resultierenden Gegenstösse resolut aus und kommt bis zur 17. Minute wieder auf drei Tore an den HSC heran (7:10). Drei Minuten später ist aber wieder alles beim alten: Der HSC baut nämlich seine Führung bis dahin wieder auf fünf Treffer (13:8) aus.

Der Einbruch vor der Pause

Fünf Minuten vor der Pause führen die Gäste zwischenzeitlich gar mit sechs Treffern Vorsprung. Dann aber verlieren die Spieler des HSC in der Offensive plötzlich etwas den Überblick.

Vier Technische Fehler, eine Parade und einen Fehlwurf später ist das ganze Polster weg. Pfadi, das seine Deckung umgestellt hat und mehrheitlich mit sieben Feldspielern angreift, gleicht kurz vor der Pausensirene zum 15:15 aus.

HSC startet besser in die zweite Halbzeit

Nach einer ausgeglichenen Startphase in die zweite Halbzeit ist es wie schon im ersten Durchgang der HSC, der das Spieldiktat etwas an sich reisst. Aufdenblatten und Co. profitieren von der einen oder anderen Ungenauigkeit im Spiel des Gegners und erarbeiten sich bis kurz nach Ablauf der 38. Minute einen Zwei-Tore-Vorsprung.

Eine knappe Viertelstunde vor Schluss ist das Skore wieder ausgeglichen (23:23). Die Partie verläuft nun ausgeglichen, wobei der HSC in dieser Phase jeweils vorlegt und Gastgeber Pfadi nachzieht. Weil das den Winterthurern aber nicht immer gelingt, führt der HSC in der 50. Minute wieder mit zwei Treffern (26:24).

Dann pariert Torhüter Dragan Marjanac in der 52. Minute bei 27:25 für den HSC gar einen Siebenmeter, weil seine Vorderleute im Gegenzug aber nicht reüssieren und hingegen Pfadi schon, gelingt der Ausbau der Führung nicht.

Hektische Schlussphase mit coolem HSC

Gut fünf Minuten vor dem Ende kassiert ein Pfadi-Betreuer wegen Reklamierens zuerst eine Verwarnung und dann eine Zweiminuten-Strafe. Weil dasselbe Schicksal nur kurze Zeit später auch HSC-Assistent Tom Reichmuth trifft, wird aus dem Vorteil für die Gäste plötzlich ein Nachteil.

Suhr Aarau lässt sich davon allerdings nicht aus der Ruhe bringen und trifft gut anderthalb Minuten vor dem Ende in Unterzahl zum 30:27. Am Ende verwirft Mathias Müller noch vom Siebenmeterpunkt, aber das ist egal. Der HSC gewinnt mit 31:27.

Sie haben die Partie verpasst? Sehen Sie sie hier in der Aufzeichnung des Livestreams nach:

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