Fussball
Jetzt greift der FC Aarau nach den Sternen

Nach dem Trainingslager auf Zypern ist der FC Aarau bereit für grosse Taten. Die Super League ruft. Das Team scheint für den Aufstieg bereit zu sein.

Ruedi Kuhn, Ayia Napa
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In Zypern wurde das Fundament für eine erfolgreiche Rückrunde gelegt. Quelle: Patrick Haller

In Zypern wurde das Fundament für eine erfolgreiche Rückrunde gelegt. Quelle: Patrick Haller

Roger Geissberger sprach in Ayia Napa Klartext. Der Vizepräsident des FC Aarau sagte: «Ich habe in den vergangenen zwanzig Jahren keine Mannschaft gesehen, die eine so ausgeprägte Gruppendynamik und Solidarität hat, wie diese.»

Geissberger muss es wissen. Schliesslich war der Direktor von Knecht-Reisen in den vergangenen zwei Jahrzehnten in fast allen Trainingslagern mit dabei. Einziger Nachteil: Die dünne Personaldecke. In der Vorrunde dieser Saison hielt sich das Verletzungspech in Grenzen. Das kann sich schnell ändern. Nachfolgend ein Blick auf die Hierarchie und das Stärkeverhältnis innerhalb des FCA-Kaders.

Die Top 3: Der selbstbewusste Silvan Widmer ist von nichts und niemandem zu stoppen. Abräumer Artur Ionita hat Kraft für zwei. Der torgefährliche Davide Callà ist mit Einsatz und Charakter ein Vorbild für die Teamkollegen.

Die Achse: Abwehrchef Juan Pablo Garats Erfahrung zahlt sich aus. Auch wenn er hin und wieder zu Blackouts neigt. Der laufstarke Captain Sandro Burki dirigiert das Team mit Geschick. Aber aufgepasst: Olivier Jäckle könnte Burki auf der Position im defensiven Mittelfeld bald den Rang ablaufen. Alain Schultz ist ein sicherer Wert. Obwohl der frühere Wohler sein Potenzial noch nicht ausgeschöpft hat.

Die jungen Wilden: Der reflexstarke Torhüter Joël Mall ist gesetzt. Innenverteidiger Jäckle ist der Aufsteiger dieser Saison. Daniele Romanos Talent ist unbestritten. Er ist trickreich und schnell. Verbessern muss er das Zweikampfverhalten. Roman Buess wird immer stärker und kämpft mit Romano um den Platz im rechten Mittelfeld.

Die Kämpfer: Nicht mehr ganz so jung sind Igor Nganga, Sandro Foschini und David Marazzi. Der Einsatz und Kampfeswillen des Trios ist vorbildlich.

Die Offensive: Hier kämpfen Dante Senger und Goran Antic um den Platz in der Sturmspitze. Dabei hat Senger klare Vorteile.